Reservisten sammelten in Meckenheim und Swisttal
Spenden für die Kriegsgräberfürsorge
Meckenheim/Swisttal. – In der Herbstzeit wurde auch in Nordrhein-Westfalen für die Kriegsgräberfürsorge gesammelt. In fast allen Städten und Gemeinden gingen Freiwillige auf die Straßen oder zogen von Haus zu Haus, um um Spenden für die Friedensarbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu bitten. Denn nach deutschem Recht ist die Anlage und Pflege von Kriegsgräberstätten im Ausland nicht staatliche Aufgabe. Sie wird vielmehr vom Volksbund wahrgenommen und zum größten Teil von ihm mit Spendengeldern finanziert. Auch Mitglieder der Reservistenkameradschaft Meckenheim-Rheinbach-Swisttal hatten sich in Meckenheim und Swisttal in die Schar der Sammler eingereiht. Wenn sie mit ihrer Sammelbüchse in Meckenheim am Neuen Markt, am Waldfriedhof oder am Friedhof an der Bonner Straße um Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und seine Arbeit baten, schlug ihnen regelmäßig eine positive Stimmung entgegen. „Das ist anerkennenswert, dass Sie hier stehen und für den guten Zweck sammeln“, hörten die Reservisten immer wieder von Passanten. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass nicht nur die Herzen der Spender groß(zügig) waren, sondern auch die Gaben, die sie für die Pflege von Gräbern der Opfer beider Weltkriege in die Spendendosen steckten. Am Ende des Sammlungszeitraumes konnten sich die Reservisten über ein Spendenaufkommen von insgesamt fast 3.000 Euro freuen, das sie jeweils an die Stadt- bzw. Gemeindekasse zur Weiterleitung an den Volksbund abführten.
