Verein plus/minus 60 aktiv
Spessarträuber überfielen die Gruppe
Niederfell. Im Juni fuhren 32 Mitglieder in den Spessart. Von der Untermosel über Seligenstadt führte der Weg direkt in den Spessart nach Weibersbrunn in das Hotel Jägerhof. Das Hotel kann man getrost als Geheimtipp nennen.
Am 2. Tag war der Besuch in der „Grube Wilhelmine“, ein ehemaliges Kupferbergwerk, in Sommerkahl angesagt. Die 23 Meter Sohle, die 500 Meter lang ist, konnte man trockenen Fußes gehen. Die darunter gelegenen Stollen stehen alle unter Wasser. Bergbauaktivitäten in Sommerkahl gehen auf den 15.09.1542 zurück.
Am Nachmittag, bei einem kurzen Spaziergang durch den Wald, erlebten die Teilnehmer eine große Überraschung. Spessarträuber, eine furchteinflößende Truppe, hatten die Gruppe überfallen. Drei Teilnehmer wurden „festgesetzt“ und eine Teilnehmerin wurde mit dem Räuberhauptmann verheiratet. Das Ganze war eine ganz tolle Gaudi.
Am nächsten Tag besuchten sie Wertheim. Die Stadt, die von Spessart und Odenwald eingerahmt ist. Die mächtige Burgruine und die reich verzierten Fachwerkhäuser begeisterten alle. Nach der Stadtführung fuhr der Verein nach Miltenberg und unternahm eine Schifffahrt auf dem Main. Danach erfolgte ein kurzer Bummel durch die Altstadt.
Am 4. Tag der Reise unternahmen sie eine Panoramafahrt mit Reiseleitung durch den Spessart. Sie besuchten u.a. das Schloss Mespelbrunn. Ein Wasserschloss aus dem 15. Jahrhundert. Mespelbrunn wird auch das Herz des Spessarts genannt. Die Weiterfahrt erfolgte in die Fachwerkstadt Lohr am Main. Eine kurze Stadtführung und Bummeln durch die Stadt standen auf dem Programm.
Am Rückreisetag machte die Gruppe noch einen Zwischenstopp in Aschaffenburg, dem „Fränkischen Nizza“. Eine interessante Stadtführung mit anschließender Stadtrundfahrt standen auf dem Programm. Bei der 3-stündigen Pause konnte jeder auf seine Art die Schönheiten von Aschaffenburg kennenlernen.
Alle Reiseteilnehmer waren von der Unterkunft und den Sehenswürdigkeiten des Spessarts begeistert. Dem Organisationsteam wurde für die gute Organisation gedankt.
Pressemitteilung des
Vereins plus/minus 60 aktiv
