Allgemeine Berichte | 02.09.2016

Volkshochschule Andernach

Sprachzertifikate für Zuwanderer

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Historischen Rathaus überreichten Bürgermeister Claus Peitz und VHS-Geschäftsführer Günter von Blohn zum Abschluss des Integrationskurses die DTZ-Zertifikate. privat

Andernach. Das Jobcenter, ehemals ARGE Mayen-Koblenz und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bieten ein besonderes Projekt: Unter dem Motto „sprechen und arbeiten“ wird arbeitslosen Zuwanderern nicht nur die Sprache ihrer neuen Heimat, sondern auch deren Kultur näher gebracht.

Grund für dieses bundesweit beispielhafte Kooperationsprojekt ist die Erkenntnis, dass Menschen, die kaum Deutsch sprechen, auf dem Arbeitsmarkt so gut wie keine Chancen haben.

Bei der Integration von Zuwanderern ist gerade hinsichtlich der Planung der beruflichen Zukunft die Sprache der elementare Schlüssel. Dementsprechend sind nach dem neuen Ausländerrecht Migranten zur Integration, das heißt vor allem zum Nachweis entsprechender Deutschkenntnisse verpflichtet. Diesen Vorgaben des Zuwanderungsgesetzes und der entsprechenden Anregung seitens der Ansprechpartner bei den zuständigen Jobcenter-Geschäftsstellen folgend, hat sich erneut eine Gruppe Zuwanderer aus Andernach und den Verbandsgemeinden Pellenz sowie Weißenthurm bei der Volkshochschule Andernach zur Teilnahme an dem Verbund-Integrationssprachkurs zusammengefunden.

Innerhalb von acht Monaten erlernten die Teilnehmer bei täglich vier Unterrichtsstunden am Nachmittag mit stetigem Engagement die deutsche Sprache in Wort und Schrift.

Nach dem Sprachkurs erhielten die Migranten schließlich in einem sich nahtlos anschließenden Orientierungskurs Einblicke in das politische, soziale und rechtsstaatliche System der Bundesrepublik Deutschland, wobei auch Grundlagen unserer Geschichte und Kultur vermittelt wurden.

Schließlich haben sich die neuen Bürger der Abschlussprüfung für das Zertifikat Deutsch für Zuwanderer (DTZ) gestellt.

Durch das erfolgreiche Ablegen dieser Zertifikats-Prüfung dokumentieren die Absolventen – zehn der Teilnehmer erreichten dabei das Sprachniveau B 1 - die erworbene sprachliche Handlungsfähigkeit in Deutsch und somit auch den bedeutsamen Schritt zur Integration nach außen, insbesondere für eine erfolgversprechende Eingliederung in den Arbeitsmarkt.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Historischen Rathaus der Stadt Andernach überreichten Bürgermeister Claus Peitz als Leiter der Volkshochschule und VHS-Geschäftsführer Günter von Blohn zum Abschluss des Integrationskurses die DTZ-Zertifikate.

Bürgermeister Peitz gratulierte den anwesenden Teilnehmern zu ihren Leistungen und wünschte ihnen weiterhin den gleichen Erfolg bei der Ausgestaltung ihres Lebens in der neuen Heimat.

Gleichzeitig überbrachte er die Glückwünsche von Lothar Kaspers, dem zuständigen Regionalkoordinator der Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in Trier. Ursula Busenkell schloss sich als zuständige Koordinatorin beim Jobcenter Mayen-Koblenz diesen Glückwünschen an.

Weiterhin dankte der Leiter der Volkshochschule Andernach den Dozentinnen Lilli Schmidt, Marita Naumiuk und Julia Gorte für die lebendige und erfolgreiche Gestaltung des Unterrichts wie auch Jasna Vujinovic für das große Engagement bei der individuellen Integrationsbegleitung der Teilnehmer. Auch schloss Peitz die zuständigen Ansprechpartner bei den Migrationserstberatungsstellen, der AWO Rheinland e.V. sowie dem Caritasverband Koblenz e.V. für die darüber hinausgehende sozialpädagogische Begleitung der Teilnehmer während des Integrationskursbesuchs in seine Dankesworte ein.

Pressemitteilung

Stadtverwaltung Andernach

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Historischen Rathaus überreichten Bürgermeister Claus Peitz und VHS-Geschäftsführer Günter von Blohn zum Abschluss des Integrationskurses die DTZ-Zertifikate. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
  • Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
  • W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
  • Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
Dauerauftrag
Kreishandwerkerschaft
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Kreishandwerkerschaft
Grünpflegedienst
Heizöl/Diesel/Holzpellets
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Nachruf Karl-Heinz Knops
Stellenanzeige Servicekräfte
Empfohlene Artikel
Meckenheim geht beim Fußverkehrs-Check mit, von links: Christoph Overs, Leiter der Geschäftsstelle und der Koordinierungsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW Rheinland, die städtische Mobilitätsmanagerin Liena Humke, Umweltplanerin und Mobilitätsmanagerin Nele Allerchen, Bürgermeister Sven Schnieber und der Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW Oliver Krischer. Foto: go.Rheinland GmbH / Smilla Dankert
59

Meckenheim. Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt. Deshalb soll das Gehen in Meckenheim nun mehr Aufmerksamkeit bekommen: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ wurde Meckenheim vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als teilnehmende Stadt ausgewählt.

Weiterlesen

Die Vierklässler entdecken die Römerwelt.  Fotos: Grundschule Rheinbrohl
37

Rheinbrohl. Ein außergewöhnliches Projekt voller Entdeckungen, Abenteuer und lebendiger Geschichte liegt hinter den vierten Klassen der Astrid-Lindgren-Schule Rheinbrohl. In den vergangenen Wochen verwandelte sich der Unterricht in eine kleine Römerwelt. Im Rahmen eines umfangreichen Römerprojekts tauchten die Kinder tief in das Leben der alten Römer ein und erfuhren Geschichte nicht nur aus Büchern, sondern mit allen Sinnen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: pixabay.com
32

Bonn. In der Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst ging am 1. Mai gegen 21 Uhr ein Notruf ein. Der Anrufer meldete dunkle Rauchschwaden im Bereich des 80 Meter hohen Vierungsturms des Bonner Münsters. Umgehend wurden wegen des möglichen Schadenpotentials zahlreiche Einsatzkräfte zum Münsterplatz alarmiert.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Rund ums Haus
Dauerauftrag 2025
Dachdecker (m/w/d)
Industriemechaniker
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Media-Auftrag 2026/27
AZ_Gelenk 2026
Outdoormöbel
Zukunft trifft Tradition KW 18
Innovatives rund um Andernach
Arbeiten bei van roje
Gebrauchtwagenanzeige
125 jähriges Jubiläum Moses - Aktionsanzeige
Image