Allgemeine Berichte | 07.09.2018

Auszeichnung „MINT-freundliche Schulen“ in Rheinland-Pfalz

St. Stephanus-Realschule plus Nachtsheim erstmals honoriert

Die VetreterInnen der St. Stephanus-Realschule plus Nachtsheim freuten sich über die Auszeichnung. privat

Berlin/Mainz/Nachtsheim. 28 Schulen aus Rheinland-Pfalz wurden heute als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Davon erhielten neun Schulen das erste Mal die Auszeichnung und weitere 19 Schulen wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet „MINT-freundliche Schule“ geehrt. Eine dieser neun neuen MINT-Schulen ist die St. Stephanus-Realschule plus in Nachtsheim, deren langjährige Aktivitäten im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich mit dieser Auszeichnung honoriert wurden. Darüber hinaus wurden 13 Schulen als „Digitale Schule“ geehrt. Diesen Schulen wurde es durch einen Leitfaden ermöglicht, eine Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei Vorliegen einer entsprechenden Profilbildung kann von einer digitalen Schule gesprochen werden. Alle Schulen wurden für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz ausgezeichnet.

Die Ehrung der Schulen in Rheinland-Pfalz steht unter der Schirmherrschaft von Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und der Kultusministerkonferenz (KMK). „Hinter MINT verbergen sich die Fächer Mathematik, Informatik, die Naturwissenschaften, Technik – und vor allem vielfältige Zukunftschancen für junge Menschen. Unsere MINT-Strategie hat das Ziel, Rheinland-Pfalz zu einem starken MINT-Land zu machen und junge Menschen entlang der gesamten Bildungskette für diese Zukunftsfächer zu begeistern. Das gelingt nur, wenn alle mitmachen. Die heutige Auszeichnung der ‚MINT-freundlichen Schulen‘ – viele davon zusätzlich mit dem Schwerpunkt Digitales – zeigt, dass wir auf einem sehr guten Weg sind. Die Auszeichnung ist dabei gleichzeitig Gradmesser, Bestätigung und Motivation für die teilnehmenden Schulen. Die MINT-Förderung von Jungen und besonders auch von Mädchen ist mir ein großes Anliegen, deshalb freue ich mich, die Schirmherrschaft für die Ehrung übernehmen zu dürfen“, so die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

Offen für die Digitalisierung

„Unsere 1700 MINT-freundlichen Schulen - so wie andere interessierte Schulen auch - öffnen sich immer stärker für die Digitalisierung. Sie wollen Schulentwicklung mit digitaler Transformation verknüpfen. Mit unserem Auszeichnungsprogramm „Digitale Schule“ setzen wir jetzt ein wichtiges Zeichen, um die Schulen auch bei diesem komplexen Thema zu unterstützen. Wir zeigen einen Zielrahmen und die Leitplanken für den Weg auf. Damit sind wir wichtige Brückenbauer für den hoffentlich bald kommenden Digitalpakt Schule und unsere ausgezeichneten Schulen sind die digitalen Vorreiter“, sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“. „Rund 25 Schulen werden heute in Mainz als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet; damit wird die magische Hürde von 100 MINT-freundlichen Schulen in Rheinland-Pfalz übersprungen. Ein deutlicher Beleg, dass MINT in Rheinland-Pfalz einen hohen Stellenwert hat. Zusätzlich ist bei den Schulen in Rheinland-Pfalz das Thema „Digitalisierung“ weit vorne. Wurde doch die Zahl der „Digitalen Schulen“ mehr als verdoppelt“, sagt Thomas Michel, Geschäftsführer der Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI).

Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit

„Die LVU mit ihrer Einrichtung Schulewirtschaft Rheinland-Pfalz begrüßt es ausdrücklich, wenn sich Schulen in Rheinland-Pfalz verstärkt MINT-Schwerpunkte setzen und hier ihr Profil schärfen. Durch die verstärkte Vermittlung naturwissenschaftlich-technischer Kompetenzen leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unseres Industriestandorts“, so Werner Simon, Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU).

Die “MINT-freundlichen Schulen„ werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative “MINT Zukunft schaffen„ zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Auszeichnungen wurden vorgenommen durch:

Gesellschaft für Informatik (GI) e.V., Technik begeistert e.V. (Organisator der WRO World Robot Olympiad), VDE/VDI (VDE Kurpfalz und VDI Bezirksverein Nordbaden-Pfalz), MINT-Initiativkreis Trier, Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI) ECDL, Deutsche Mathematiker-Vereinigung DMV, Wissensfabrik Unternehmen für Deutschland e. V., MNU - Deutscher Verein zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts e.V., HANDS on TECHNOLOGY e.V. (FIRST LEGO League), Deutsche Telekom Stiftung, Klett MINT GmbH sowie IHK Rheinhessen.

Die VetreterInnen der St. Stephanus-Realschule plus Nachtsheim freuten sich über die Auszeichnung. Foto: privat

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