Allgemeine Berichte | 02.09.2016

Kruft und Plaidt werden vom Land gefördert

Staatssekretär Clemens Hoch gab Bewilligung der Förderanträge

Staatssekretär Dr. Clemens Hoch (links) und Bürgermeister Klaus Bell (VG Pellenz) freuten sich über die Kooperationsgemeinschaft ländlicher Zentren.privat

Pellenz. Staatssekretär Clemens Hoch hat im Rahmen des Programms „Ländliche Zentren“ für die städtebauliche Erneuerung und Städtebauförderung in der Kommune die Bewilligung der Förderanträge aus Mainz mitgebracht. Man traf sich zu diesem Anlass im Rohbau des neuen Rathauses der Verbandsgemeindeverwaltung Pellenz in der Rathausstraße Plaidt, welches aller Voraussicht nach im nächsten Jahr bezogen werden kann. Neben Bürgermeister Klaus Bell (VG Pellenz) waren die Ortsbürgermeister Rudolf Schneichel (Kruft) und Wilhelm Anheier (Plaidt) sowie zahlreiche Honoratioren wie die Landtagsabgeordnete Hedi Thelen (CDU) anwesend. Die Ortschaften Kruft und Plaidt aus der Verbandsgemeinde Pellenz werden gefördert, da sie einen Kooperationsverbund, seit 2015, bilden. Dieser Zusammenschluss ist für den Zeitraum von acht Jahren gebildet worden. In Zukunft werden Kruft und Plaidt als Partner eines Kooperationsverbundes ihre Zusammenarbeit ausweiten, um gemeinsame kommunale Ziele zum Wohl ihrer Bürger besser erreichen zu können. Im ländlichen Raum sollen auf diese Weise Kompetenzen gebündelt werden, von denen die einzelnen Orte, aber auch die Verbandsgemeinde Pellenz profitieren werden. Ein Konzept, welches die Entwicklungsstrategie für die ländlichen Zentren und insbesondere deren Infrastruktur in Kruft und Plaidt erarbeitet hatte, wurde gerade fertiggestellt. Auf dessen Grundlage wurden die geförderten Projekte ausgewählt, welche das Innenministerium der rheinland-pfälzischen Landesregierung mit monetären Mitteln unterstützt. Die Ortsgemeinde Plaidt will die Fördermittel für die Gestaltung des Kirchenumfeldes St. Willibrord einsetzen. Außerdem fließt ein Teil der Summe in private und öffentliche Maßnahmen, worüber der Gemeinderat noch abstimmen wird. Sie rechnet dafür Kosten von 400.000 Euro ein, wovon 267.000 Euro vom Land Rheinland-Pfalz, 133.000 Euro vom Bund getragen werden. In der Ortsgemeinde Kruft stehen die Verkehrsberuhigung Alte Chaussee: Jahnstraße bis Tankstelle“ und der Fußgängerbereich Schule-Kirche“ im Mittelpunkt, wofür eine Summe von 512.000 Euro veranschlagt wird, wovon 341.400 Euro vom Land Rheinland-Pfalz und 170.600 Euro vom Bund getragen werden. Auch hier fließt ein Teil der Summe in private und öffentliche Maßnahmen, worüber der Gemeinderat noch abstimmen wird. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Klaus Bell, begrüßte den Staatssekretär Hoch und die anwesenden Gäste mit Worten der Anerkennung für die Förderung und Entwicklung des ländlichen Raumes in den Grenzen Pellenz: „Die Förderung der Einzelgemeinden durch das Land Rheinland-Pfalz setzt Impulse frei. Die Kooperation zwischen Kruft und Plaidt wird die Pellenz und ihre drei weiteren Orte voranbringen. Wir alle ziehen gemeinsam an einem Strang. Nur so ist das Miteinander unter den fünf Ortschaften erst möglich. Es ist gut, dass sich bei uns etwas tut!“ Staatssekretär Clemens Hoch freute sich, im Rohbau des neuen Rathauses, die Überreichung der Fördersummen erstmalig in Angriff nehmen zu können: „Die Kooperation zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und der Verbandsgemeinde Pellenz, einschließlich ihrer Ortsgemeinden, hat viel Potenzial. Gerne unterstützen wir die Entwicklung des ländlichen Raumes mit unseren Mitteln. Durch die gute Zusammenarbeit zwischen den kommunalen Trägern ist in der Verbandsgemeinde Pellenz die Kooperation gut gelungen. Darauf darf man stolz sein!“ Plaidts Ortsbürgermeister Wilhelm Anheier schloss sich den Worten des Staatssekretärs an und betonte den fruchtbaren Austausch untereinander: „Nur gemeinsam ist etwas zu erreichen. Plaidt und Kruft werden in Zukunft noch intensiver miteinander zum Wohl unserer Bürger kommunizieren.“ Ortsbürgermeister Rudolf Schneichel griff die Worte seines Vorredners auf und sagte: „Im kommunalen Alltagsgeschäft ist kein Platz für Eitelkeiten. Kooperation ist der einzige Weg, der auf Dauer Früchte tragen wird. Gemeinsam mit Plaidt werden wir die Fördermittel an unsere Bürger sinnvoll zurückgeben.“

Staatssekretär Dr. Clemens Hoch (links) und Bürgermeister Klaus Bell (VG Pellenz) freuten sich über die Kooperationsgemeinschaft ländlicher Zentren.Foto: privat

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