Allgemeine Berichte | 09.09.2025

Baubeginn in der Museumstraße: Stadtwerke errichten Veranstaltungshalle

Stadt Neuwied nutzt Baulücke

SWN realisieren kurzfristig eine Ersatzhalle für das Heimathaus

Baubeginn in der Museumstraße: Ralf Seemann, Beigeordneter der Stadt Neuwied, und Oberbürgermeister Jan Einig (v. l.) freuen sich über die gute Lösung für Neuwied dank kurzfristiger Umsetzung durch SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach und sein Projekt-Team. Foto: Stadt Neuwied/Maxie Meier

Neuwied. Mitte September beginnen die Stadtwerke Neuwied (SWN) in der Museumstraße mit dem Bau einer neuen Veranstaltungshalle auf Zeit. Das Gebäude wird so lange als Eventlocation dienen, bis die Stadtverwaltung einen langfristigen Ersatz für das Heimathaus ermöglichen kann.

Die Stadtwerke sorgen für eine pragmatische Lösung und haben sich einen straffen Zeitplan gegeben. Parallel zur Detailplanung mit einem auf mobile Veranstaltungshallen spezialisierten Partner haben die SWN bereits alle erforderlichen Anschlüsse und den Untergrund der Brachfläche in der Museumstraße vorbereitet. Ab Mittwoch, 10. September, kann es dort durch die Baustelleneinrichtung zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.

Mehrere mögliche Standorte für eine temporäre Veranstaltungshalle waren im Gespräch. „Das städtische Baugrundstück in der Museumstraße neben dem Finanzamt erfüllt alle Voraussetzungen“, sagt Oberbürgermeister Jan Einig. In der Baulücke sei mit überschaubarem Aufwand die nötige Infrastruktur herzustellen. Auch Parkplätze seien laut Gutachten in ausreichender Zahl verfügbar. Aufgrund der Lage nahe bestehender Wohnbebauung gelten hohe Anforderungen an den Lärmschutz, die ebenfalls beim Bau berücksichtigt werden.

„Wir brauchen eine schnelle Alternative zum Heimathaus und haben eine gute Lösung gefunden“, so OB Jan Einig.

Die Halle wird so gebaut, dass sie später wieder demontiert und anderswo eingesetzt werden kann. Das Skelett aus Stahlträgern ist schnell errichtet; Der Innenausbau wird alle Anforderungen an eine moderne Veranstaltungsstätte erfüllen. 600 Sitz- oder 800 Stehplätze bietet der 600 Quadratmeter große Saal. Empfangen wird das Publikum in einem geräumigen Foyer. Containermodule für Gastronomie, Künstlergarderobe und Toiletten schließen an das 40 Meter lange und 20 Meter breite Gebäude an.

Karneval und Vereinsfeste, Fachmessen und Vorträge, Konzerte und Theateraufführungen sollen in der neuen Halle stattfinden. Darauf sind die technische Ausstattung und die Gestaltung ausgelegt.

„Wir bauen in kürzester Zeit eine Halle, die alle Anforderungen an eine moderne Veranstaltungsstätte in Neuwied erfüllt“, fasst SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach zusammen, und betont: „Wir schaffen eine hochwertige Location, damit Vereine und Veranstalter weiterhin in Neuwied feiern können, bis die Stadt einen langfristigen Ersatz fürs Heimathaus verwirklichen kann.“

Selbst zu bauen war für die Stadt Neuwied keine Option. „Ein Projekt dieser Größenordnung können wir nicht aus dem kommunalen Haushalt stemmen“, bedauert Einig. Zumal die Umsetzung frühestens nach Genehmigung des Haushaltes für 2026 hätte beginnen können. „Selbst bei ungewöhnlich zügigem Verfahren hätten wir frühestens nach ein bis zwei Jahren ein Provisorium errichten können“, erläutert der Oberbürgermeister. Die SWN sind als GmbH flexibler.

„Unsere Stadtwerke haben die finanziellen Möglichkeiten und das Knowhow, ein solches Projekt kurzfristig und erfolgreich umzusetzen“, betont Jan Einig, der qua Amt Vorsitzender des SWN-Aufsichtsrates ist.

Die Stadt Neuwied pachtet die Halle von den Stadtwerken. Die Verwaltung der Halle wird, wie bereits im Heimathaus, die Stadtverwaltung übernehmen.

Vorausgegangen war die schlechte Nachricht, dass das Heimathaus Neuwied aufgrund erheblicher Mängel beim Brandschutz nur noch bis Ende des Jahres für Veranstaltungen genutzt werden darf. Im Februar sprach sich der Stadtrat dafür aus, eine Übergangslösung anzustreben, bis eine neue Veranstaltungshalle gebaut werden kann.

Pressemeldung

der Stadtwerke Neuwied

Baubeginn in der Museumstraße: Ralf Seemann, Beigeordneter der Stadt Neuwied, und Oberbürgermeister Jan Einig (v. l.) freuen sich über die gute Lösung für Neuwied dank kurzfristiger Umsetzung durch SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach und sein Projekt-Team. Foto: Stadt Neuwied/Maxie Meier

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