Allgemeine Berichte | 25.04.2024

Stadt Remagen erhält 510.000 Euro Förderung für Klimamaßnahmen

Von links: Chantal Zinke (Klimaschutzmanagerin), Björn Ingendahl (Bürgermeister), Cara Truckenbrodt (Förderlotsin), Friederike Schumacher (Klimaanpassungsmanagerin).  Foto: Lisa-Marie Althoff, Stadtverwaltung Remagen

Remagen.Im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms für Klimaschutz und Innovationen (KIPKI) des Landes Rheinland-Pfalz erhält die Stadt Remagen Fördermittel für insgesamt neun Projekte im Bereich Klimaschutz- und Klimaanpassung. Im Bereich der Klimaanpassung liegt der Fokus auf der Verschattung öffentlicher Flächen, wie beispielsweise den Außenanlagen von Kindertagesstätten, um der Belastung durch Hitze im Sommer vorzubeugen. Die Projekte im Bereich Klimaschutz sind breit gefächert. Teilweise werden die Gelder direkt an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt weitergegeben, etwa über die Förderung von Lastenfahrrädern oder der Bezuschussung von Pflanzen und Bäumen für den heimischen Garten. Darüber hinaus wird in die Radverkehrsinfrastruktur sowie in die LED-Umstellung der Grundschule Remagen investiert, um langfristig Treibhausgasemissionen zu senken. „Remagen ist unter den ersten Kommunen im Land, welche eine Bewilligung durch für ihre Projekte erhalten hat. Uns war insbesondere wichtig unsere Bürgerinnen und Bürger unmittelbar zu beteiligen und ein Teil des Geldes für private Projekte nutzbar zu machen“, freut sich Bürgermeister Björn Ingendahl.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Klimaschutzministerin Katrin Eder betonen: „Kommunen kommt beim Klimaschutz eine Schlüsselrolle zu. Hier wird geplant, genehmigt und umgesetzt. Hier finden Diskussionen mit den Bürgerinnen und Bürgern statt, was die Attraktivität eines Ortes erhöht. Dabei sind die Kommunen selbst die Experten und wissen, was bei ihnen umsetzbar ist und einen möglichst großen Nutzen sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für das Klima hat. Deshalb hat die Landesregierung das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation, kurz KIPKI, mit insgesamt 250 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Hier kann jede Kommune selbst aus einem Maßnahmenkatalog auswählen, was für sie passend ist. Pro Einwohnerin und Einwohner gibt es rund 44 Euro, die sich Landkreis und Verbandsgemeinden aufteilen. Die Stadt Remagen bekommt heute 510.000,00 Euro KIPKI-Mittel.“

„Ich bin davon überzeugt: Investitionen ins Klima sind Investitionen in die Zukunft. Denn wer das Klima schützt, spart sowohl Bares als auch klimaschädliches CO2. Mit KIPKI, dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation entlasten wir das Klima und die Haushaltskassen der Kommunen. So können alle sehen: Klimaschutz lohnt sich. Zudem unterstützen wir die Kommunen auch fachlich und beraten sie gerne, wie CO2 eingespart werden kann oder was man beispielsweise tun kann, damit sich Innenstädte nicht zu stark aufheizen oder Wasser gut abfließen kann. Rheinland-Pfalz ist von der Erderhitzung stärker betroffen als andere Regionen in unserem Land. Deshalb ist es so wichtig, gewappnet zu sein. Und deshalb steht das Klimaschutzministerium den Kommunen auch über KIPKI hinaus gerne zur Seite“, so Klimaschutzministerin Katrin Eder.

Pressemitteilung

Stadt Remagen

Von links: Chantal Zinke (Klimaschutzmanagerin), Björn Ingendahl (Bürgermeister), Cara Truckenbrodt (Förderlotsin), Friederike Schumacher (Klimaanpassungsmanagerin). Foto: Lisa-Marie Althoff, Stadtverwaltung Remagen

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