Neues Werkstattgebäude in Bad Neuenahr-Ahrweiler feierlich eingeweiht
Stadt investierte 1,29 Millionen Euro
Alle Funktionsbereiche des Betriebshofs sind jetzt an einem Ort - Lager- und Fahrzeughallen sind noch vorgesehen
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die räumliche Neustrukturierung des Betriebshofs der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und damit die Zusammenlegung aller Zweigstellen schreitet weiter voran. Als nächster Schritt nach der Übergabe des Sozialgebäudes Ende 2015 erfolgte jetzt die Einweihung des neuen, modernen Werkstattgebäudes am Dahlienweg. Zahlreiche städtische Mitarbeiter, aber auch Vertreter der beteiligten Firmen sowie Beigeordnete und Vertreter des Stadtrats hatten sich zu einer kleinen Feierstunde in der neuen Werkhalle versammelt. „In puncto Betriebshof war es unser großes Ziel, alle Zweigstellen des Betriebshofes und der städtischen Handwerker an einem zentralen Punkt zusammenzulegen.
Wir wollen für den städtischen Betriebshof eine räumliche Neustrukturierung schaffen, die ein wirtschaftlicheres und effektiveres Arbeiten ermöglicht“, betonte Bürgermeister Guido Orthen in seiner Begrüßungsrede. Hierbei sollen viele Schritte zum Erfolg führen, sind doch nach der Fertigstellung von Sozialgebäude und Werkhalle im weiteren Verlauf die Errichtung der Lagerhalle sowie der zwei Fahrzeughallen vorgesehen. „Auf unserem Weg zur baulichen Neuordnung des Betriebshofes sind wir jetzt am zweiten Etappenziel angekommen. Die Werkhalle ist fertig und ist in diesem Monat von unseren Mitarbeitern in Betrieb genommen worden. Die abteilungsübergreifenden Funktionsbereiche für Holz, Farbe, Elektro und Material sind endlich an einem Ort vereint“, freute sich Guido Orthen. Somit bieten die jetzt im Stadtgebiet frei werdenden Liegenschaften Potenziale für andere Nutzungen, lagen doch Elektrowerkstatt, Hochbau-Schreinerei, Materiallager und Schlosserei bislang an insgesamt vier über das Stadtgebiet verteilten Orten.
Dank an Stadtrat, Handwerker und Mitarbeiter
Auch arbeitsschutzrechtliche Vorgaben lassen sich am neuen, 834 Quadratmeter großen Standort mit einem Bauvolumen von fast 5.000 Kubikmetern wesentlich besser umsetzen. Die Investitionssumme beträgt insgesamt 1,29 Millionen Euro. Darin enthalten sind die Kosten für den Bau der Halle, für die technischen Anlagen, die Baunebenkosten sowie die Kosten für die erforderliche Trafostation und den Fernwärmeanschluss. Hinzu kommen noch 24.000 Euro für die Einrichtung.
Guido Orthen dankte nicht nur dem Stadtrat, der das Projekt intensiv beraten und beschlossen hat, sondern auch den beteiligten Firmen, Handwerkern und natürlich den städtischen Mitarbeitern. Vor der feierlichen Einsegnung durch Dechant Jörg Meyrer und Pfarrer Friedemann Bach überreichte Guido Orthen an die einzelnen Abteilungsleiter je einen Goldenen Schlüssel samt Urkunde, um an diesen besonderen Tag zu erinnern.
