Allgemeine Berichte | 19.12.2023

Verlängerung des Titels „Fairtrade-Town“ beantragt

Stadt und Kreis bleiben fair

Von links: Landrat Achim Hallerbach, Wolfgang Rahn und Alena Linke von der Fairtrade-Stadt Steuerungsgruppe, Klimawandelanpassungsmanagerin des Landkreises Angelina Zahn und Oberbürgermeister Jan Einig vor dem Fairtrade Schaufenster in der Neuwieder Innenstadt, das zur Fairen-Woche im vergangenen September dekoriert wurde.  Foto: Martin Boden/Kreisverwaltung Neuwied

Kreis Neuwied. Wer im Kreis Neuwied einkauft, wird vielleicht bemerkt haben, dass in den letzten Jahren immer mehr fair gehandelte Produkte angeboten werden. Denn seit dem 21. Februar 2018 tragen Stadt und Kreis Neuwied stolz den Titel „Fairtrade-Town“. Mit vielen Aktionen und Projekten, wie zum Beispiel die Faire-Woche oder die Faire Kita, hat die lokale Steuerungsgruppe das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen in der Region gestärkt.

Der Titel „Fairtrade-Town“ steht stellvertretend für die gezielte Förderung von fairem Handel. Er wird von „TransFair e.V.“ immer für zwei Jahre vergeben. Stadt und Kreis Neuwied haben es sich zum Ziel gesetzt, sich weiterhin gemeinsam für den fairen Handel einzusetzen, um noch mehr Akteure aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zu gewinnen, die sich gemeinsam für fairen Handel in der Region engagieren. Daher wurde nun der dritte Verlängerungsantrag für die Titelerneuerung eingereicht.

„In unserem Landkreis streben wir eine noch umfassendere Integration von Fairtrade an“, betont Landrat Achim Hallerbach, „Fairer Handel ist nicht nur ein Trend, sondern eine Verpflichtung für eine gerechtere und zukunftsfähige Gesellschaft“.

Um die Auszeichnung zu erhalten, müssen Kommunen bestimmte Kriterien erfüllen und auch belegen können. Dazu gehört unter anderem, dass Geschäfte und Gastronomiebetriebe Produkte aus fairem Handel anbieten, Aufklärungs- und Bildungsarbeit geleistet wird und öffentliche Einrichtungen fair gehandelte Produkte verwenden. „Dass sich das Fairtrade-Konzept auch in den Verwaltungen der Stadt und des Landkreises fortsetzt, versteht sich von selbst“, erklärt Oberbürgermeister Jan Einig, „Fair gehandelter Kaffee und Zucker ist bei unseren Ausschüssen und Ratssitzungen ein fester Bestandteil geworden und nicht mehr wegzudenken. Auch in den Präsentkörben setzten wir auf Fair-gehandelte Produkte.“

Interessierte Gastronomiebetriebe, Einzelhändler, Kirchen, Vereine oder Schulen nimmt die Steuerungsgruppe gerne in die Liste der Unterstützer auf. Näheres zur Fairtrade-Town ist unter www.neuwied.de/fairtrade zu finden.

Wer mehr zum Thema fairer Handel oder Genaueres zur Kampagne „Fairtrade-Stadt Neuwied“ erfahren möchte, wendet sich an Alena Linke, Ansprechpartnerin bei der Stadt Neuwied, Telefon (0 26 31) 802 639, E-Mail alinke@stadt-neuwied.de oder an Angelina Zahn, Ansprechpartnerin beim Kreis Neuwied, Telefon (0 26 31) 803 693, E-Mail angelina.zahn@kreis-neuwied.de.

Pressemitteilung

der Kreisverwaltung Neuwied

Von links: Landrat Achim Hallerbach, Wolfgang Rahn und Alena Linke von der Fairtrade-Stadt Steuerungsgruppe, Klimawandelanpassungsmanagerin des Landkreises Angelina Zahn und Oberbürgermeister Jan Einig vor dem Fairtrade Schaufenster in der Neuwieder Innenstadt, das zur Fairen-Woche im vergangenen September dekoriert wurde. Foto: Martin Boden/Kreisverwaltung Neuwied

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