Allgemeine Berichte | 24.07.2020

Ausstellung mit vielen Künstlern vom 30. Juli bis 11. Oktober

StadtGalerie befasst sich mit dem Paradies

Helmut Reinelt, „Verfall feiern“.

Neuwied. Es ist ein großes Thema, mit dem sich die StadtGalerie in der ehemaligen Mennonitenkirche aus dem Jahr 1768 in seiner kommenden Ausstellung befasst. Das Paradies: Um nichts Geringeres geht es dort vom 30. Juli bis zum 11. Oktober. Kuratorin der Ausstellung ist Gisela Götz. Die Vorstellung vom Paradies gehört zur Geschichte der Menschheit. Der Mensch sehnt sich nach einem Ort der Glückseligkeit, an dem er ohne Schmerz, Gewalt, Verzweiflung und Trauer leben kann. Doch gibt es solche Orte überhaupt?

Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler veranschaulichen ihre Vorstellungen, indem sie sich mit dem biblischen Garten Eden auseinandersetzten, indem sie das Paradies in schönen Landschaften, in Gärten, Blumen und an verwunschenen Orten malen oder fotografieren. Neben poetischen und verzaubernden Arbeiten werden mahnende und aufrüttelnde Werke gezeigt. Sie verweisen eindrücklich auf zerstörte und verlorene Paradiese. Diese Variationsbreite und das weite Spektrum der Interpretationen und Gestaltungsmittel lassen die Ausstellung spannend und anregend werden.

Das Beiprogramm der Ausstellung ist auf Grund der Corona-Pandemie diesmal ein individuell zu gestaltendes. So erhalten die Menschen, die die Ausstellung besuchen, ihr ganz persönliches „Paradiesheft“. Das eignet sich hervorragend für das Festhalten von Gedanken, Emotionen und Bildern zum Thema Paradies. Jeder Mensch hat eine eigene Vorstellung vom Paradies. Daher möchte die StadtGalerie ein Gesamtkunstwerk aus den unterschiedlichsten Paradiesen erstellen. Sie bittet alle Leute, ihr unter stadtgalerie@neuwied.de entsprechende Bilder oder Gedanken zuzusenden. Des Weiteren können alle unter dem Hashtag #StadtGalerieNeuwiedParadiese ihre Impressionen teilen.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: Thomas Bäumgärtel, Klaus Bittner, Birgit Brandt-Siefart, Andreas Bruchhäuser, Angelika Castelli, Alejandro Castillo, Nikolaus Diebold, Suzanne von Borsody & Mirko Jörg Kellner, Margarete Gebauer, Sabine A. Hartert, Dr. Monika Kropshofer, Stefanie Lange, Christine Ludwigs, Stefanie Manhillen, Liliana Nedovic-Hesselmann, Andreas Pacek, Klaus Pohlmann, Sabine Prechtel, Helmut Reinelt, Marie Schäfer, Antje Schlaud, Kolja Senteur, Marius Singer, Tobias Stutz, Christine Theile, Eva M. Toepfer und Nicolaus Werner.

Die Galerie ist mittwochs bis freitags von 14 bis 18 Uhr, samstags, sonntags und feiertags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Anmeldung unter Telefonnummer 02631 20687 oder 02631 802 494 (Büro); E-Mail stadtgalerie@neuwied.de; Internetseite:

www.neuwied.de/galerie.html

Pressemitteilung

Stadtverwaltung Neuwied

Antje Schlaud, „Eva“, 2020.

Antje Schlaud, „Eva“, 2020.

Angelika Castelli, „Die Chinesische Nachtigall“, 2007.

Angelika Castelli, „Die Chinesische Nachtigall“, 2007. Foto: Picasa 2.6

Helmut Reinelt, „Verfall feiern“. Foto: Helmut Reinelt

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Daueranzeige
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Oster-Anzeige
First Friday Anzeige März
Ostergrußanzeige
Osteraktion
Stellenanzeige Personalreferent/in
Empfohlene Artikel
Schülerinnen und Schüler der Bienenklasse 3c der KGS Meckenheim sind am Standort Meckenheim der Bücherbrücke in die Bücher vertieft. Foto: Stadt Meckenheim
31

Meckenheim. Die Bücherbrücke Meckenheim/Alfter verzeichnet eine rege Nutzung durch Kindertagesstätten und Schulen im Rahmen der Leseförderung. Unter den teilnehmenden Einrichtungen befinden sich unter anderem Blütentraum, Hüppekästchen, Rasselbande und zahlreiche weitere Kindertagesstätten. An beiden Standorten der Bücherei steht der Mittwochvormittag im Zeichen der Vorschulprogramme, bei denen die Kinder bib(liotheks)fit gemacht werden.

Weiterlesen

Mit 17 Anträgen zur Neuaufnahme in diesem Jahr wurde fast der Spitzenrekord von 2020 geknackt.
49

Leutesdorf. Pascal Berger, Vereinsvorsitzender begrüßte alle Anwesenden zur Jahreshauptversammlung am 28. März und es wurde nach Feststellung einer ordnungsgemäßen Einladung und Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte eine Gedenkminute den Verstorbenen gewidmet.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2282

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
133

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag 2025
Holz Loth-Entsorgung
Kreishandwerkerschaft
Alles rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Doppelseite PR/Anzeigen
Rund ums Haus
Stellenanzeige
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
Angebotsanzeige (April)
Anzeige KW 14
Imageanzeige - Ostern
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Stellenanzeige Kita