Allgemeine Berichte | 18.12.2025

Stadtwerke jetzt im Entenweiherweg 18 in Sinzig

Bürgermeister Andreas Geron (l.) und Werkleiter Carsten Lohre vor dem Neubau im Sinziger Gewerbegebiet.  Foto: Melanie Walkenbach

Sinzig. Mit dem Umzug in das neue Betriebsgebäude im Sinziger Gewerbegebiet arbeiten seit Kurzem wieder alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Sinzig an einem Standort. War die kaufmännische Abteilung seit der Flutkatastrophe in provisorischen Räumlichkeiten in der Sinziger Innenstadt untergebracht, arbeiteten die Techniker der Stadtwerke an Standorten über das ganze Stadtgebiet verstreut. Im Neubau im Entenweiherweg 18 in Sinzig, der Ende November 2025 bezogen wurde, arbeiten nun kaufmännische wie technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder zusammen unter einem Dach. „Die hellen und modernen Räumlichkeiten und die neuen technischen Anlagen bieten für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun wieder ein Arbeitsumfeld, in dem optimal zusammengearbeitet werden kann“, so Bürgermeister Andreas Geron bei seinem Besuch in den neuen Räumlichkeiten. Auf den nun rund 800 m² sind Verwaltung-, Werkstatt- und Lagerbereiche untergebracht, eine separate Lagerhalle sorgt zusätzlich für eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu den Lagermöglichkeiten vor der Flutkatastrophe.

Im Herbst 2025 haben der Sinziger Rat und der Rat der Stadt Remagen den Weg für die Gründung einer gemeinsamen AöR (Anstalt öffentlichen Rechts) zur Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung der Städte Remagen und Sinzig freigemacht. Am 1. Januar 2026 nehmen nun die Stadtwerke Rhein-Ahr ihren Betrieb auf. Kolleginnen und Kollegen aus Sinzig und Remagen arbeiten dann gemeinsam im Sinziger Neubau. „Kundinnen und Kunden aus Remagen und Sinzig beraten und informieren wir ab sofort gerne in unseren neuen Räumlichkeiten in Sinzig“, so Werkleiter Carsten Lohre. Derzeit arbeiten mit den Kollegen aus Remagen insgesamt 26 Mitarbeiter in Sinzig. „Im Rahmen der weiteren Übernahme der Tätigkeiten im Bereich Remagen werden wir sicherlich zukünftig weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen“, so Lohre.

Bis zur Flutkatastrophe waren die Stadtwerke in einem noch aus den Anfangsjahren des 20. Jahrhundert stammenden Gebäude an der Kölner Straße in der Nähe der Ahr untergebracht, das insbesondere im Hinblick auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie auf die Arbeitssicherheit große Defizite aufwies. Die neuen Räumlichkeiten wurden nach modernstem technischen Standard gestaltet. Großen Wert – auch aufgrund der Erfahrungen aus der Flutkatastrophe – wurde auf die Eigenstromerzeugung gelegt und damit auf ein autarkes Arbeiten im Katastrophenfall. So kann im Krisenfall der Weiterbetrieb und die Planung und Koordination von Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgung der Sinziger Bürgerinnen und Bürger gewährleistet werden. Energetisch ist im Neubau eine Luft-Wasser-Wärmepumpe sowie eine große PV-Anlage auf dem Betriebsgebäude und der Halle mit einem smarten Energiespeicher verbaut.

Bürgermeister Andreas Geron (l.) und Werkleiter Carsten Lohre vor dem Neubau im Sinziger Gewerbegebiet. Foto: Melanie Walkenbach

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