Ministerium des Inneren für Sport Rheinland-Pfalz
Stärkung des Bundeswehr Standortes Koblenz/Lahnstein
Koblenz/Lahnstein. Der Bundeswehr Standort Koblenz/Lahnstein ist mit dem Kommando Sanitätsdienst dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung (BAAINBw), dem Zentrum Innere Führung, dem Bundeswehrzentralkrankenhaus (BwZK) und anderen Dienststellen neben Wilhelmshaven die größte Garnisonstadt der deutschen Streitkräfte.
In der Landesregierung ist Roger Lewentz als Innenminister für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit verantwortlich und regelmäßiger Gesprächspartner der Bundeswehr-Dienststellen und Kommandostrukturen in der Rhein-Mosel-Stadt. Roger Lewentz hat sich deshalb auch sehr über die Nachricht des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium der Verteidigung, Dr. Peter Tauber, gefreut, dass in den nächsten Jahren bis 2025 insgesamt 514 Millionen Euro in die Sicherung und den Ausbau des Standortes investiert werden sollen. Im Einzelnen sind für die bereits laufenden Modernisierungsmaßnahmen wie OP-Neubau im Bundeswehrzentralkrankenhaus 168 Millionen Euro, für den Neubau von Unterkunftsgebäuden in der Falkenstein-Kaserne 43 Millionen Euro, für die Sanierung des Bürogebäudes in der Ferdinand-Sauerbruch-Straße 31 Millionen Euro, für den Neubau der Verwaltungsliegenschaft in der Gneisenau-Kaserne 250 Millionen Euro und für weitere Büroflächen in der Lahnsteiner Deines-Bruchmüller-Kaserne erneut 22 Millionen Euro an Investitionen vorgesehen.
Diese äußerst umfangreichen Baumaßnahmen und Infrastrukturmaßnahmen erfolgen laut Staatssekretär Dr. Tauber in enger Abstimmung zwischen dem Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr und dem Amt für Bundesbau sowie dem rheinland-pfälzischen Landesbetrieb Liegenschaftsbetrieb- und Baubetreuung.
„Ich freue mich sehr über diese enormen Gelder, die in unser Oberzentrum fließen werden. Das unterstreicht die herausragende Bedeutung von Koblenz für unsere Bundeswehr mit insgesamt mehreren Tausend zivilen und militärischen Arbeitsplätzen.“ Für Roger Lewentz ist das eine arbeitsmarktrelevante und wirtschaftliche Stärkung der gesamten Region.
