Sogar der Himmel freute sich auf den Neubau der Kapelle Peter und Paul in Urbar
Stahlender Sonnenschein begleitete den Spatenstich zum Beginn der Bauphase
Urbarer Kirchengemeinde stemmt 40 Prozent der Baukosten von rund 1,5 Millionen Euro
Urbar. Am Palmsonntag hatte die 5-jährige Wartezeit auf den Baubeginn zum neuen religiösen Mittelpunkt der katholischen Urbarer Kirchengemeinde ein Ende. Wurde man am frühen Morgen noch mit Schneefall überrascht, konnten die zahlreichen Besucher die seltene Gelegenheit, am Spatenstich zu einem neuen Sakralbau aktiv mitzuwirken, bei frühlingshaften Temperaturen und herrlichem Sonnenschein erleben.
Nachdem Pfarrer Pater Rüdiger Kiefer SAC die vielen Gäste begrüßt hatte, namentlich den Verbandsbürgermeister Fred Pretz, die Ortsbürgermeisterin Karin Küsel, Herrn Ehl von der Anne-Ehl Stiftung sowie die Architekten Frau Packert und Herrn Wach, erläuterte Pater Kiefer in einem kurzen Rückblick, auf die teilweise nervenaufreibenden Geschehnisse der letzten Jahre.
„Als wir 2014 den Kirchbau niedergelegt hatten, waren wir beseelt, ein Nachfolgebau ginge schnell“ so Kiefer. Viele, teils tragische Umstände führten dazu, dass dem nicht so war. Genehmigungsverfahren der Behörden, Verhandlungen mit der Diözese gestalteten sich schleppend. Die Hiobsbotschaft „Es ist kein Geld für den Ausbau der Jugendräume vorhanden“ konnte durch die Bereitschaft der Anne-Ehl Stiftung, die Finanzierung zu übernehmen, entkräftet werden. Dafür hatte sich Frau Küsel im Besonderen eingesetzt.
In Ihren Grußworten freute sich Ortsbürgermeisterin Karin Küsel, ebenso wie Verbandsbürgermeister Fred Pretz, dass es mit der „Neuen Urbarer Mitte“ weiter geht.
Gemeinsamer Spatenstich
Mit einem aufmunternden „Frisch an´s Werk“ forderte Pater Kiefer die Anwesenden auf, als Gemeinschaft den ersten Spatenstich auszuführen. Eine Aufforderung, die gleichermaßen von Jung und Alt mit Begeisterung angenommen wurde.
Im Anschluss konnte man sich über Konzept und Planung der neuen Kapelle informieren. Das Gebäude mit den Jugendräumen und dem darüber liegenden Kapellenraum wurde im Gedenken an die Namensgeber Peter und Paul konzipiert. So soll der zum Rhein gewandte große Giebel „Petrus, der Fels“, der etwas kleinere „Paulus“ symbolisieren.
Nach dem Segen durch Pater Rüdiger Kiefer folgten die Gäste gerne der Einladung zum gemeinsamen Umtrunk.
Modell der neuen Kapelle Peter und Paul mit einem geplatenen 22 qm großen Frontfenster. Foto: Thomas Frank
Verbandsbürgermeister Fred Pretz freut sich über das Neubauprojekt in der „Neuen Urbarer Mitte“ Foto: Thomas Frank
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