DPSG Stamm Lubentius tagte
Stammesversammlung mit Besonderheiten
Lahnstein. Zu seiner jährlichen Stammesversammlung lud der Stamm Lubentius seine Mitglieder ein. Geplant war das Ganze in der Jurte stattfinden zu lassen, mit dem richtigen Pfadfindergefühl zwischen Lagerfeuer und Stockbrot. Da in der Jurte allerdings nicht die Abstände hätten eingehalten werden können, musste der Stamm auf das Gemeindehaus St. Barbara ausweichen. Auch hier konnte man nicht gemütlich an Tischblöcken oder im Kreis sitzen, aber immerhin zu zweit an einem Tisch.
Nach der Begrüßung durch den Vorstand erfolgte der erste Teil der spirituellen Einheit durch den Kuraten Dietmar Wittenstein. Gemeinsam wurde das Pfadfindergebet gelesen bevor nach Kaffee und Kuchen es dann galt die Regularien abzuarbeiten. Die Versammlung war beschlussfähig und sowohl die Tagesordnung als auch das letzte Protokoll wurden einstimmig angenommen. Es folgten die Berichte aus den Gruppen, der Vorstands- und der Kassenbericht. Der einzige Antrag, der dieser Versammlung vorlag, wurde vom Vorstand eingereicht. Es wurde beantragt, dass im nächsten Jahr statt einem Pfingst- und Herbstlager es nur ein Himmelfahrtslager geben soll, da das Diözesansommerlager auf 2021 verschoben werden musste. Im Jahr 2022 soll es dann turnusgemäß wieder ein Pfingst- und Herbstlager geben. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
Bevor es zu dem spannenden Thema Wahlen kam, folgte der zweite Teil der spirituellen Einheit. Dietmar Wittenstein zeigte anhand eines langen roten Wollfadens, der quer durch das Gemeindehaus gelegt wurde, was für ihn die letzten 13 Jahre bedeuteten. In dieser Zeit war er Stammeskurat und damit der am längsten amtierenden Kuraten des Stammes. Er wählte für jedes Amtsjahr einen Begriff und so riefen dann Worte wie Familie, Freundschaft, unterwegs sein, Lebensstil, Spaß und Spiritualität doch bei dem einen oder anderen ein bisschen Gänsehaut hervor.
Neuwahlen
Noch bevor die neue Kuratin gewählt wurde, gab er ihr für die kommenden drei Jahre Amtszeit folgende drei Inhalte mit. Das Lagerfeuer welches symbolisch für die Begeisterung steht, das haiken und das Gutes tun. Das Wahlergebnis war sehr eindeutig und der Stamm freut sich mit Stephanie Schrötter über das neue Amt. Stephanie Schrötter ist die erste Kuratin, die aus den eigenen Reihen erwachsen ist. Vor 15 Jahren hat sie bei den Wölflingen angefangen und alle Altersstufen durchlebt. In einem erforderlichen modularen Kuratenkurs erwarb sie sich Kenntnisse über die Arbeit als Kuratin. Sie ist gleichberechtigtes Mitglied im Vorstand und wird von nun den Stamm die nötige spirituelle Begleitung ermöglichen. Einer ihrer ersten Aufgaben wird der Besuch in den verschiedenen Gruppenstunden sein, um sich zum einen dort vorzustellen und zum anderen auch um über Erwartungen zu sprechen. Der Vorstand beglückwünschte Stephanie Schrötter und dankte gleichzeitig mit einem Präsent dem scheidenden Kuraten Dietmar Wittenstein für seine geleistete Arbeit in den vergangenen 13 Jahren.
