Mariensäule wieder in Weiberns Mitte
Steinhauerverein errichtete restaurierte Säule wieder in der Ortsmitte
Weibern. Am vergangenen Freitag war es soweit. Die im Jahre 1885 erbaute und 1985 von Gottfried Bouhs sanierte Mariensäule steht wieder in der Ortsmitte von Kempenich auf ihrem Platz. Bei der Gestaltung der neuen Ortsmitte im Einmündungsbereich der Hommersbergstraße/Bahnhofstraße/Alleenstraße war eine Versetzung des Weiberner Wahrzeichens erforderlich. Bei dieser Gelegenheit nahm der rührige Steinhauerverein Weibern die Gelegenheit wahr, und unterzog die Säule einer aufwendigen „Schönheitskur“. Die Mitglieder des Steinhauervereins haben dabei ganze Arbeit geleistet. Bereits seit ein paar Wochen konnten sich die Weiberner Bürger davon überzeugen, denn die Mitglieder des Steinhauervereins hatten den Unterbau der Säule bereits mit schwerem Gerät an dem neuen Standort errichtet. Dies konnte geschehen, nachdem die Ortsgemeinde das erforderliche Fundament und Podest errichtet hatte. Am vergangenen Freitag um 15.20 Uhr war es geschafft. Nachdem man die restaurierte Säule mittels eines Traktors vom Vereinsgelände unterhalb der alten Steinbrüche zum vorgesehenen Platz transportiert hatte, stand die schwierigste Aufgabe an. Mit einem schweren Kranwagen hievte man die Mariensäule unter Beifall der erschienenen Zuschauer auf den bereits errichteten unteren Teil der Säule. Das Ganze erwies sich als „Millimeterarbeit“, da eine über den Platz verlaufende Stromoberleitung den „Arbeitsraum nach oben“ stark einschränkte. Doch mit Geschick und dem entsprechenden Können gelang das Werk. Insgesamt 268 ehrenamtliche Arbeitsstunden haben die Mitglieder des Steinhauervereins Weibern in die Restaurierung gesteckt. Hinzu kommen noch die Ab- und Wiederaufbauzeiten. Den „Löwenanteil“ der Restaurierungsarbeiten besorgten Manfred Dahm, Hermann Hilger, Friedel Schild, Werner Wilms (Koordinator) und Helmut Reuter. Auch Bürgermeister Johannes Bell und Ortsbürgermeister Peter Josef Schmitz wohnten dem „Zeremoniell“ des Wiederaufstellens bei. Auch sie waren beeindruckt vom Werk der Weiberner Steinmetze. Ortsbürgermeister Peter Josef Schmitz dankte dem Steinhauerverein besonders für die gelungene Restaurierung der Säule, die jetzt die neue Weiberner Mitte schmückt. Er ist zuversichtlich, dass die Baumaßnahme zur Neugestaltung der Weiberner Mitte rechtzeitig zum Jahresende fertig gestellt werden kann, damit die Zuschüsse des Landes auch noch in diesem Jahre fließen können. Mit der Umgestaltung wird auch noch eine neue Bushaltebucht angelegt werden.
WER
Um 15.20 Uhr war es geschafft. Die Mariensäule ist wieder in der Ortsmitte von Weibern aufgestellt.
