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Kempenicher Walderlebnistag fand sehr großen Anklang

„Steinrausch“ wird zum riesigen Spielzimmer

Zahlreiche Mitmach- und Informationsangebote stießen bei den etwa 700 Besuchern auf großes Interesse

„Steinrausch“ wird zum riesigen Spielzimmer

Wie an allen Stationen herrschte auch beim Bogenschießen im Alten Steinrausch viel Andrang.

05.09.2017 - 10:05

Kempenich. Seit mittlerweile acht Jahren wird jeweils Ende August der Erlebniswald Steinrausch zum Treffpunkt vieler Familien mit ihren Kindern. In diesem Jahr war der Andrang besonders groß. Rund 700 Besucher werden wohl da gewesen sein, um von dem reichhaltigen Mitmach- und Informationsangebot Gebrauch zu machen. Begünstigt wurde die Veranstaltung dadurch, dass viele Besucher des Bahnfestes der Brohltal-Eisenbahn einen Abstecher zum Walderlebnistag machten. Außerdem sorgte eine geführte Pilzsuche, die vom Steinrausch aus startete, für zusätzliche Gäste.

Getragen wird die Veranstaltung vom freiwilligen Engagement zahlreicher Gruppen und Einzelpersonen aus Kempenich und Umgebung. Dazu zählt etwa Philipp Mahlberg aus Brenk. Hauptberuflich in der Baumpflege tätig waren er und Dominik Ahlendorf als Klettertrainer tätig, so dass zahlreiche Kinder und Jugendliche einen Blick von oben auf das Geschehen auf dem Waldfestplatz werfen konnten. Dabei konnten Sie unter anderem Richard Bell aus Hohenleimbach zuschauen, wenn er mit der Motorsäge kunstvoll Skulpturen aus einem Baumstamm schnitzte.

Ein Hingucker war auch die vom Hegering Kempenich betreute Ausstellung mit Tierpräparaten. Munter zeigte sich eine kleine Ziegenschar vom Rechhof Schalkenbach und für viele Kinder war es ein Erlebnis, die Tiere mit bereitliegendem frischem Grün zu füttern. Eher respektvoll näherten sie sich dagegen den Greifvögeln der Falknerei Dippel aus Ochtendung. Reges Interesse fanden ebenfalls die Auftritte der von Thomas Bläser geführten Jagdhornbläsertruppe sowie die Vorführungen der Jagdhundetruppe um Walter Kittel.


Interessante Mitmachaktionen


Vor allem aber gab es zahlreiche Möglichkeiten selbst aktiv zu werden. Sei es an den Bastelständen der Mitarbeiterrunde der evangelischen Kirchenscheune Kempenich oder des katholischen Kindergartens Kempenich. Viel Andrang herrschte stets bei Sophia Peschau beim Filzen oder bei Markus Bell beim Stempeln von Hornscheiben. Etwas entfernt vom Waldfestfestplatz, im alten Steinbruch, hatte Gudio Bartz seinen Bogenstand aufgebaut. Und ein tolles Erlebnis war es erneut auf einem der beiden mächtigen Rückpferde von Horst Finder, die sonst im Nationalpark Eifel als Zugtiere eingesetzt werden, zu reiten oder sich auf einem Schlitten durch den Wald ziehen zu lassen.

Die Ausstellung von Frank Scheuer aus Oberzissen mit Forst- und Gartengeräten richtete sich mehr an die Erwachsenen. Ebenso der Honigstand von Markus Nürenberg aus Wollscheid und die Angebote der Familie Kupka mit Produkten aus Ziegenmilch. Schautafeln informierten über die kürzlich stattgefundene Renaturierung des Engelner Maares. Um zu veranschaulichen, was sich aus solchen Renaturierungsmaßnahmen entwickeln kann, gab es auch Beispielfotos von bereits vor längerer Zeit umgesetzten Projekten wie dem Lake Lupo oder aus dem Bruchwald zu sehen. Die Versorgung der Gäste hatte in diesem Jahr erstmals der Elternausschuss des Katholischen Kindergartens Kempenich übernommen.

Den Abschluss dieses überaus erlebnisreichen Nachmittages bildete wieder eine von Vulkanparkführer Winfried Schmitz organisierte Schatzsuche, bei der alle teilnehmenden Kinder kleine Preise gewinnen konnten.

Der Termin für die nächste Auflage des Walderlebnistages steht auch schon fest. Es ist wieder der letzte Augustsonntag, der 26. August 2018.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Bitte nicht Vergessen: Bekämpfung des Linkspopulismus ist und bleibt aktuelle Aufgabe! Wie machen wir die Demokratie in Zeiten des Linkspopulismus stark?
juergen mueller:
Ja, macht mal nur, Dinge zu erlernen, die fernab eurer natürlichen Gegebenheit, eurem Naturell liegen, dazu angetan sind, sich im Wort und der Körpersprache so zu verstellen, wie es in der Politik erforderlich ist und wie sie es von ihrem Nachwuchs erwartet. Das oberste Gebot eines Politikers ist nämlich darin zu sehen, immer möglichst glaubwürdig zu erscheinen, indem, was er sagt, aber weniger macht und versprochen einhält. Dieser ganze Rhetorik-Scheiss ist für unsere Bevölkerung einfach nur eine Demütigung und eine immerwiederkehrende Auffrischung alter, fossiler und unsozialer Machenschaften, die über unser Wohlergehen entscheiden, in erster Linie aber immer zuerst ihr eigenes im Blickfeld haben. Münchhausen ist in der Politik vielfach vertreten.
juergen mueller:
Mich wundert immer mehr, wofür Demokratie alles herhalten muss. Dieses nicht unbedeutende Wort ist mittlerweile zu etwas mutiert, ein Gebrauchsgegenstand, an dem die Politik die Schuld trägt, was man nur noch als Missbrauch bezeichnen kann, was bei uns in Deutschland ja nichts besonderes mehr ist. Das Einzige, was man davon noch gebrauchen kann, sind die ersten "4" Buchstaben ... "Demo", eine Buchstabenkombination, die mehr aussagen sollte, als sie darstellt und deren Bedeutung vor allem der Politik garnicht mehr bewusst ist und nur noch als Pseudonym für etwas missbraucht wird, anwendbar da, wo es passt und politisch angebracht ist, wozu natürlich die Naivität und das Unverständnis der Bevölkerung dazugehört etwas in einem Wort zu sehen, was in unserer Gesellschaft keinen Bestand mehr hat. Aber die Politik gebraucht und missbraucht es, wo es eben passt..
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