Kempenicher Walderlebnistag fand sehr großen Anklang
„Steinrausch“ wird zum riesigen Spielzimmer
Zahlreiche Mitmach- und Informationsangebote stießen bei den etwa 700 Besuchern auf großes Interesse
Kempenich. Seit mittlerweile acht Jahren wird jeweils Ende August der Erlebniswald Steinrausch zum Treffpunkt vieler Familien mit ihren Kindern. In diesem Jahr war der Andrang besonders groß. Rund 700 Besucher werden wohl da gewesen sein, um von dem reichhaltigen Mitmach- und Informationsangebot Gebrauch zu machen. Begünstigt wurde die Veranstaltung dadurch, dass viele Besucher des Bahnfestes der Brohltal-Eisenbahn einen Abstecher zum Walderlebnistag machten. Außerdem sorgte eine geführte Pilzsuche, die vom Steinrausch aus startete, für zusätzliche Gäste.
Getragen wird die Veranstaltung vom freiwilligen Engagement zahlreicher Gruppen und Einzelpersonen aus Kempenich und Umgebung. Dazu zählt etwa Philipp Mahlberg aus Brenk. Hauptberuflich in der Baumpflege tätig waren er und Dominik Ahlendorf als Klettertrainer tätig, so dass zahlreiche Kinder und Jugendliche einen Blick von oben auf das Geschehen auf dem Waldfestplatz werfen konnten. Dabei konnten Sie unter anderem Richard Bell aus Hohenleimbach zuschauen, wenn er mit der Motorsäge kunstvoll Skulpturen aus einem Baumstamm schnitzte.
Ein Hingucker war auch die vom Hegering Kempenich betreute Ausstellung mit Tierpräparaten. Munter zeigte sich eine kleine Ziegenschar vom Rechhof Schalkenbach und für viele Kinder war es ein Erlebnis, die Tiere mit bereitliegendem frischem Grün zu füttern. Eher respektvoll näherten sie sich dagegen den Greifvögeln der Falknerei Dippel aus Ochtendung. Reges Interesse fanden ebenfalls die Auftritte der von Thomas Bläser geführten Jagdhornbläsertruppe sowie die Vorführungen der Jagdhundetruppe um Walter Kittel.
Interessante Mitmachaktionen
Vor allem aber gab es zahlreiche Möglichkeiten selbst aktiv zu werden. Sei es an den Bastelständen der Mitarbeiterrunde der evangelischen Kirchenscheune Kempenich oder des katholischen Kindergartens Kempenich. Viel Andrang herrschte stets bei Sophia Peschau beim Filzen oder bei Markus Bell beim Stempeln von Hornscheiben. Etwas entfernt vom Waldfestfestplatz, im alten Steinbruch, hatte Gudio Bartz seinen Bogenstand aufgebaut. Und ein tolles Erlebnis war es erneut auf einem der beiden mächtigen Rückpferde von Horst Finder, die sonst im Nationalpark Eifel als Zugtiere eingesetzt werden, zu reiten oder sich auf einem Schlitten durch den Wald ziehen zu lassen.
Die Ausstellung von Frank Scheuer aus Oberzissen mit Forst- und Gartengeräten richtete sich mehr an die Erwachsenen. Ebenso der Honigstand von Markus Nürenberg aus Wollscheid und die Angebote der Familie Kupka mit Produkten aus Ziegenmilch. Schautafeln informierten über die kürzlich stattgefundene Renaturierung des Engelner Maares. Um zu veranschaulichen, was sich aus solchen Renaturierungsmaßnahmen entwickeln kann, gab es auch Beispielfotos von bereits vor längerer Zeit umgesetzten Projekten wie dem Lake Lupo oder aus dem Bruchwald zu sehen. Die Versorgung der Gäste hatte in diesem Jahr erstmals der Elternausschuss des Katholischen Kindergartens Kempenich übernommen.
Den Abschluss dieses überaus erlebnisreichen Nachmittages bildete wieder eine von Vulkanparkführer Winfried Schmitz organisierte Schatzsuche, bei der alle teilnehmenden Kinder kleine Preise gewinnen konnten.
Der Termin für die nächste Auflage des Walderlebnistages steht auch schon fest. Es ist wieder der letzte Augustsonntag, der 26. August 2018.
Artikel melden
Die alte Ockenfelser Linde soll fallen
- Claudia W. : Ich bin in der Bergstraße aufgewachsen, meine Großeltern lebten dort. So traurig das ein einzelner so etwas durchsetzt! Ich hoffe das es noch abgewendet wird und dieser schöne alte Baum erhalten bleibt.
- Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...
Verschiebung wegen Planungsunsicherheit
- Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...
Antik- und Trödelmarkt in Linz am Rhein im Mai 2026 mit vielfältigem Angebot
- Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
Bonn/Meckenheim. Nicht einmal Graupelschauer und Aprilwetter konnten die gute Stimmung an diesem Tag vermiesen: Ulla Schmidt besuchte im März den Unternehmensverbund der Lebenshilfe Bonn. Konkret stand ein Rundgang durch das Werk Meckenheim der Bonner Werkstätten auf dem Programm. Drei Stunden nahm sich die Vorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe Zeit, um sich verschiedene Arbeitsbereiche zeigen zu lassen.
Weiterlesen
36-jähriger Autofahrer verliert bei Starkregen die Kontrolle über sein Fahrzeug
04.05.: Dramatisher Unfall auf der B 56: Motorradfahrer schwer verletzt
Lohmar. Am Montag, den 4. Mai, ereignete sich in Lohmar ein schwerer Verkehrsunfall, als zwei Fahrzeuge im Gegenverkehr kollidierten. Dabei erlitt ein Motorradfahrer schwere Verletzungen. Gegen 16:00 Uhr fuhr ein 36-jähriger Mann aus Siegburg mit seinem Pkw auf der Bundesstraße 56 von Siegburg nach Lohmar. Bei starkem Regen verlor er im Ortsteil Heide aus bisher ungeklärten Gründen die Kontrolle über seinen Mercedes-Benz.
Weiterlesen
Spielschein wurde ohne Kundenkarte in einer Annahmestelle abgegeben
Glückspilz aus dem Westerwald gewinnt über 680.000 Euro im Eurojackpot
Region. Ein Spielteilnehmer oder eine Spielteilnehmerin aus dem Westerwald hatte am vergangenen Freitag allen Grund zur Freude: Mit einem Tippschein für die europäische Lotterie Eurojackpot, den er oder sie in einer Annahmestelle von Lotto Rheinland-Pfalz gespielt hatte, gewann er oder sie in der Gewinnklasse 2 über 681.000 Euro.
Weiterlesen
