Allgemeine Berichte | 26.10.2017

Kettiger Heimatkundler ergänzten den Marienbildstock

Stele mit Hinweistafel aufgestellt

Ottwin Windheuser und Schriftführer Gerd Elingshäuser (v.l.) am Marienstockbild in Kettig.privat

Kettig. Das leider beim Bimsabbau in den 50-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts abhandengekommene sakrale Heiligenhäuschen mit Marienstatue wurde von unseren Vorfahren aus irgendeinem triftigen Grund vor vielen Jahren aufgebaut.

Bei vielen Monumenten ist nicht überliefert, was der Beweggrund war, solch einen Bildstock zu erstellen. Ob es Mord, ein Unfall oder ein besonderes wichtiges Ereignis war, weiss man nicht.

Tafel beantwortet Fragen, die der Bildstock offenlässt

Die Kettiger Heimatkundler hatten es sich zur Aufgabe gemacht, das Heiligenhäuschen nach über 60-jähriger Abwesenheit wieder aufzubauen. Heute erfreut sich jeder Wanderer auf dem Rheinhöhen-Wanderweg an dem Anblick des neuerstellten Marienbildstocks.

Doch der Bildstock lässt einige Fragen offen, die durch eine Stele mit Hinweistafel beantwortet werden könnten.

In Plaidt fündig geworden

Aus diesem Anlass sind die Heimatkundler Ottwin Windheuser und Gerd Elingshäuser zum Steinmetz Peter Engel nach Plaidt gefahren und fanden eine geeignete Basaltstele. Die Firma Engel war spontan bereit, die Stele den Heimatkundlern als Geschenk zu überlassen und nach Kettig anzuliefern.

Diesen angelieferten Stein lud Landwirt Stefan Hommer ab und platzierte ihn mit seinem Gerät an die vorgesehene Stelle. Abschließend befestigten Ottwin Windheuser und Gerd Elingshäuser eine Hinweistafel, die von Bürgermeister Peter Moskopp gestiftet wurde, auf der Basaltstele. Dieses Ensemble „Bildstock und Stele“ bildet einen gelungenen Abschluss.

Pressemitteilung Kettiger

Heimatkundler

Ottwin Windheuser und Schriftführer Gerd Elingshäuser (v.l.) am Marienstockbild in Kettig.Foto: privat

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