Razejunge als Köche aktiv
„StellDichEin“ am Glockenturm
Lehmen.Nach langer Zeit findet wieder ein „StellDichEin“ am Glockenturm auf dem St. Castorplatz statt. Es wird bestimmt ein angenehmes Treffen. Die Beköstigung für die hoffentlich zahlreichen Besucher übernehmen am Donnerstag, 31. März ab 18 Uhr die Lehmer Razejunge. Sie haben sich für diese Frühlingsveranstaltung etwas Besonderes ausgedacht. Es gibt Rindfleisch mit Remouladensauce, dazu wird einen kräftige Rindfleischsuppe gereicht. Auch für den kleinen Hunger für zwischendurch ist gesorgt. Dafür stehen Würstchen mit Brötchen auf der Speisekarte. Ein Glas guten Rieslingwein und angenehme Gespräche mit Freunden und Bekannten lassen das Ganze zu einem vielversprechenden Abend werden.
Grundschüler als Jungwinzerinnen und -winzer aktiv
Nachdem des 3. Schuljahr der Grundschule Lehmen Anfang März zusammen mit den Razejunge einen Aktionstag mit dem Schneiden und Binder der Reben durchgeführt hatten, meldeten sich gleich das 4. Schuljahr. Sie wollten auch einen solchen Tag im Weinberg verbringen. Für sie war nämlich der traditionelle Arbeitstag Corona bedingt im letzten Jahr ausgefallen. Die Razejunge freuten sich natürlich über das Interesse der Schülerinnen und Schüler und organisierten für sie einen erlebnisreichen Tag im Weinberg. Da im Razejungewingert bereits alles „geschnitten und gebunden“ war, wurde kurzerhand von den Razejunge ein „Ausweich-Wingert“ in Lehmen gesucht. Nach Absprache mit Winzer Fries wurde es ermöglicht, im Klosterberg in einem ausgewählten Weinbergstück Reben zu schneiden und zu binden. Das Wetter war ideal für die gemeinsame Weinbergaktion. Vier Razejunge begleiteten Klassenlehrerin Frau Schmidt mit ihren Schülerinnen und Schülern bei den traditionellen Weinbergarbeiten. Jeder der Nachwuchswinzerinnen und -winzer konnte natürlich selbst schneiden und binden. Die Razejunge brauchten kaum unterstützend eingreifen, so gut hatten sie bei der Unterweisung zu Beginn der Aktion aufgepasst. Allen zusammen hatten viel Spaß. Für die Razejunge war es wichtig, der jungen Generation die traditionelle Weinbergarbeit nahe zu bringen und die Verbundenheit mit der heimischen Weinbauregion in der einmaligen Kulturlandschaft zu stärken.
