Evangelische Gemeinde Wachtberg
Sterbehilfe - ein Gesprächsabend
Niederbachem. Sterbehilfe im besten Sinne findet heute in der Palliativmedizin und der Hospizbewegung statt. Dort wird Hilfe im Sterben geleistet. Demgegenüber ist der Begriff „Sterbehilfe“ in der Gesellschaft umstritten. Selbsttötung/Suizid wurde lange als Todsünde betrachtet, heute aber neutral. Unsere Gesellschaft erlaubt, dass Menschen sich selbst töten. Soll es daneben auch die Möglichkeit geben, Sterbewillige in ihrem Entschluss zu unterstützen? Wie und von wem? Die beiden christlichen Kirchen haben dazu unterschiedliche Einstellungen. Im Bundestag wurde in den zurückliegenden Jahren vergeblich über Gesetzesentwürfe beraten. Das Thema gewinnt in einer alternden Gesellschaft an Dringlichkeit.
Der Referent, Berthold Durst (Ehemaliger Leiter der Fachdidaktik Biologie der Universität Bonn, Mitglied des Kreissynodalvorstandes des Kirchenkreises An Sieg und Rhein), versucht einen Überblick über die Problemlage und die Diskussion zu geben.
In diesem offenen Gesprächsabend sind die TeilnehmerInnen gebeten, ihre Informationen und Meinungen einzubringen.
Mittwoch, 29. Januar um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Niederbachem, Bondorfer Straße 18.
