Allgemeine Berichte | 05.08.2022

Neues Kulturformat im Westerwald

Sterne des Varietés im Zirkuszelt im Buchfinkenland erleben

Antje Pode zaubert in Hübingen scheinbar schwerelos wunderbare Bilder am Vertikalseil.  Foto: privat

Hübingen.Mit einem neuen außergewöhnlichen Projekt wird eine Lücke im Kulturangebot der Region geschlossen: bei „Varieté im Buchfinkenland“ werden künftig große und kleinere Stars des Varietés zu erleben sein. Und dies in einem über dem Buchfinkenland thronenden Zirkuszelt in Hübingen. Gemeinsame Veranstalter sind die Kleinkunstbühne Mons Tabor und das Familienferiendorf (FFD) in Hübingen. Premiere ist am Sonntag, 4. September mit gleich zwei Vorstellungen. Der Kartenvorverkauf startet am 10. August.

Schon seit 35 Jahren belebt die Kleinkunstbühne mit erfolgreichen Formaten wie der „Westerwälder Kabarettnacht“ und „Kabarett am Gelbach“ sowie dem jährlichen Kleinkunstfestival „Folk & Fools“ und der Weltmusikreihe „Musik in alten Dorfkirchen“ die heimische Kulturszene. Das neue Kooperationsprojekt soll auch ein Zeichen sein, dass sich die Kulturschaffenden von den Auswirkungen der Pandemie und anderen Krisen nicht entmutigen lassen und den Blick nach vorne richten. Da passt kaum etwas besser als das neue Varieté-Format im südlichsten Teil des Westerwaldes.

Erleichtert wird das Vorhaben durch die Nutzung des wunderschönen Zirkuszeltes mit einem altehrwürdigen Zirkuswagen und die Zusammenarbeit mit dem FFD und dem dort bereits erfolgreich laufenden Mitmachzirkus „Basalto“ um dessen Leiter Christof Heiner. Da auch mit den beiden erfolgreichen Unternehmen Medizintechnik Stephan in Gackenbach und der Westerwald-Bank zwei Sponsoren das Projekt nachhaltig mittragen, fiel die Entscheidung leicht, das Risiko gemeinsam einzugehen. Zumal ab 2023 eine Aufnahme des Projektes in den Kultursommer Rheinland-Pfalz in Aussicht gestellt wurde. Alle Beteiligten hoffen jetzt, dass die Eintrittskarten schnell weggehen - was bei dem vorbereiteten Programm „Sterne des Varietés“ kein Problem sein dürfte.

Zu erleben sind folgende Künstler/innen: gerade von einem Gastspiel aus England zurück, wirft, fängt und balanciert Antje Pode schwere Reisekoffer, als wäre die Schwerkraft ausgeschaltet. Auch zaubert sie scheinbar schwerelos wunderbare Bilder am Vertikalseil. Als mehrfache Weltmeisterin des „Cyr-Wheel“ beeindruckt Carmen Lück mit einem halben Rhönrad. Mit Kraftakrobatik und Handstandequilibristik scheint „Jonas – The Flying Flag“ die Gesetze der Physik außer Kraft zu setzen. Kai Ahnung sorgt als Comedian und Meister der nichtfunktionierenden Zaubertricks für ein gut gelauntes Premierenpublikum – und die humorige Moderation.

Die Premiere am 4. September startet mit zwei Vorstellungen: um 14 Uhr beginnt die Familienvorstellung, die eine gute Stunde dauert – ab 17 Uhr sind alle Erwachsenen im Zirkuszelt zu einer Show über etwas über 90 Minuten willkommen. Dazwischen gibt es vor Ort Kaffee und Kuchen. Einlass jeweils 30 Minuten vorher. Karten sind ab Mittwoch, 10. August bei folgenden Stellen zu bekommen: im FFD in Hübingen, bei der Bäckerei Schink in Horbach sowie im Schuhhaus Schulte (Kirchstraße 28) in Montabaur.

Info (keine Karten) per E-Mail unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de oder im Internet unter www.kleinkunst-mons-tabor.de.

Antje Pode zaubert in Hübingen scheinbar schwerelos wunderbare Bilder am Vertikalseil. Foto: privat

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