Allgemeine Berichte | 06.09.2024

Stilvoll und aufgeschlossen

Koblenz. Das Dudok Quartet Amsterdam hat sich als eines der kreativsten und vielseitigsten Streichquartette seiner Generation bestens etabliert. Vier Jahre nach seiner Gründung schloss es 2013 sein Studium an der niederländischen Streichquartettakademie mit der höchsten Auszeichnung ab. Es folgten Einladungen zu vielen prestigeträchtigen Festivals und Konzerthäusern in ganz Europa und den USA, wie Quatuors à Bordeaux, Carinthischer Sommer, Wiener Konzerthaus, Elbphilharmonie, Wigmore Hall, BBC Proms und in New York. Ebenso beeindruckend ist die Liste ihrer Auszeichnungen bei den bedeutendsten Streichquartettwettbewerben, u. a. Borletti-Buitoni, Bordeaux, Joseph Joachim Kammermusikwettbewerb Weimar. Seiner Mission folgend, „das Herz der Musik zu teilen“, hat sich das Ensemble der Entwicklung einzigartiger und vielseitiger Programme verschrieben, um sein Publikum auf neue und phantasievolle Weise mit Kompositionen und Arrangements von der Renaissance bis zur Avantgarde zu fesseln. So stehen auf dem Programm neben Streichquartetten von Mozart und Schubert (Der Tod und das Mädchen) Bearbeitungen eines Madrigals von Carlo Gesualdo (1566 – 1613) und einer Komposition namens Oraison, die Olivier Messiaen 1937 für ein frühes elektronisches Tasteninstrument komponierte. Die Zuhörer*innen werden also Kontraste aus ca. 350 Jahre europäischer Musikgeschichte erleben. Das Konzert findet am Montag, dem 23. September 2024 um 20 Uhr in der Rhein-Mosel-Halle statt. Weitere Informationen unter www.koblenzer-kammerkonzerte.de.

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