Höhengemeinde Hilberath präsentierte ihre 43. Sitzung
Stimme am Siedepunkt
Die Dorfhalle am Feuerwehrhaus war Anziehungspunkt der Narren
Hilberath. Ein Gefühl, das an alte Zeiten erinnerte, machte sich im Dorfhaus in Hilberath breit, wo fast eine Wohnzimmeratmosphäre herrschte. Über 200 Eintrittskarten waren im Vorfeld an die Narren verkauft worden. Und das bei nur 345 Einwohnern.
Der Sitzungspräsident Günter Bois konnte ein abwechslungsreiches Programm präsentieren. Hierzu gehörten die Tanzgarden der KG, die Mini Funken. Die „Wilden Funken“ präsentierten ihren „Cheerleader“ Showtanz und die Chaos Funken ihren Gardetanz. Mit den Gardetänzen „Kölsch Mix“ verabschiedeten sich die Chaosfunken aus Hilberath, die sich nach zehnjährigem erfolgreichem Bestehen nach dieser Session auflöst. Erich Mosblech, der Vorsitzende der Karnevalsfreunde Hilberath e.V. bedauerte diese Entwicklung. Zudem stieg er als „Dorfsheriff“ selber in die Bütt.
Ein musikalischer Höhepunkt war der Auftritt der „Printemänner“ aus Hilberath, die gemeinsam mit den Landsknechten aus Wormersdorf mit flotter Karnevalsmusik die Narren in dem sehr warmen Saal noch mehr zum Schwitzen brachten. Sie brachten mit einem Medley alter kölscher Lieder das Publikum in Stimmung. Einen brillanten Auftritt mit vielen Lachern hatte Hermann Josef (Skotti) Rheindorf als „ne Schwaadlappe“ aus Rheinbach-Neukirchen als Büttenredner.
Unter den Gästen waren Bürgermeister Stefan Raetz, die Vize-Landrätin Silke Josten-Schneider und der designierte Bürgermeister Kandidat des Vorstandes der Rheinbacher CDU, Oliver Wolf, der mit seiner Familie in Hilberath wohnt.
Die Tollitäten aus Wormersdorf, Queckenberg und Oberdrees machten den Hilberather Narren ihre Aufwartung und verteilten ihre Orden. Obwohl die Karnevalsfreunde aus Hilberath mit ihren 59 Mitgliedern inklusive ihrer Kindertanzgruppen ein kleiner Verein sind, so hatten sie eine tolle Sitzung mit überragender Stimmung auf die beine gestellt.
Wie im letzten Jahr sorgte die Band „Schmitz Marie“ mit ihren Kölsche Tön für einen fulminanten Abschluss.
Die „Printemänner“ und die Landsknechte aus Wormersdorf sorgten schon zu Beginn für eine tolle Stimmung.
Die Chaosfunken verabschiedeten sich nach ihrem letzten Tanz von den Narren im Saal.
Hermann Josef Rheindorf als „ne Schwadlappe“ konnte sich über viel Applaus freuen.
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