Zehnthausverein lud zum Jahresauftakt ein
Stimmungsvoller Neujahrsempfang
Swisttal-Odendorf. Ein vielfältiges Veranstaltungsangebot hat der Verein Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig für seine Mitglieder, Förderer und Freunde für das Jahr 2015 vorbereitet.
Am Anfang eines jeden Jahresprogramms steht seit vielen Jahren der Neujahrsempfang, bei dem sich Mitglieder, Freunde und Förderer des Zehnthausvereins zum Gespräch zusammenfinden. So auch vor wenigen Tagen, als wo die Schar der Gäste rekordverdächtige Ausmaße annahm. Vertreter von Kommunalverwaltung und Kommunalpolitik „knubbelten“ sich mit Ehrenamtlern unterschiedlichster Provenienz und Fachrichtung, Vereinsvorsitzende steckten die Köpfe mit Repräsentanten von Geldinstituten zusammen, ein Geistlicher diskutierte mit Bildungsspezialisten – und dazwischen machten sich Vereinsmitglieder Gedanken über tagesaktuelle Geschehnisse, über Gott und die Welt.
In ihren Begrüßungsworten ging Dr. Maria Burger, erste Vorsitzende des Zehnthausvereins, auf die Zweckbestimmung des Zehnthauses einst und jetzt ein und hob die Verdienste des Vereinsgründers Dr. Johann Bayer um dieses Gebäude hervor. Nicht zuletzt die jüngste Verlängerung des Nutzungsvertrages zwischen der Gemeinde Swisttal und dem Zehnthausverein stelle sicher, dass nicht nur für Odendorf, sondern für ganz Swisttal auf Jahre hinweg ein Kulturzentrum und eine Begegnungsstätte erhalten bleibe. Um dieses Ziel umzusetzen, bat Burger aber nicht nur die Vereinsmitglieder um Unterstützung, sondern auch Außenstehende. Sie könnten helfen, das Haus etwa durch die Anmietung der Räume für private oder betriebliche Feiern bzw. ähnliche Anlässe mit Leben zu füllen. Dieser Neujahrsempfang zeige, welche Möglichkeiten sich böten.
So werde auch deutlich, welche Vorteile die Nutzung historischer Bauten biete. Alles, was man zum Feiern braucht, steht zur Verfügung, von der Küche bis hin zu den sanitären Anlagen. Ohne aufwendige Dekoration lasse sich in solchen Mauern eine stimmungsvolle Atmosphäre herstellen. Zu bestimmten Zeiten müsste man sich allerdings frühzeitig entscheiden. So sei etwa zu Kommunionszeiten die Nachfrage besonders groß.
