Chorgemeinschaft Koisdorf gastierte in Bad Neuenahr
Stimmungsvolles Konzert im Kurpark
Sinzig. Wieder einmal ist es der Chorgemeinschaft Koisdorf gelungen, das Publikum mit ihrer Liedauswahl zu begeistern. Im Rahmen des Kurprogramms „Konzerte im Park“ präsentierten sich die Sängerinnen und Sänger in der gut besuchten Konzerthalle im Kurpark Bad Neuenahr in ausgezeichneter Form. Der Chor begrüßte die Zuhörer musikalisch mit dem Konzertstarter „Schön, dass sie gekommen sind“ und öffnete damit die Herzen der Zuhörer. Auch mit dem folgenden Lied „Alles auf der Welt“ gelang es den Sängerinnen und Sängern, die Gäste auf die Schönheit der Welt aufmerksam zu machen. Es folgten ganz bewusst die unterschiedlichsten Chorwerke um für jeden etwas im Gepäck zu haben und die Vielfalt des breiten Repertoires zu demonstrieren. Dabei zeigte der Chor mit den beiden volkstümlichen Liedern „O du schöner Rosengarten“ und Otto Fischers „Kaukasisches Volkslied“, das er auch a capella singen kann. Aber die Höhepunkte waren doch die bekannten Hits von Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York und Peter Maffays „Über sieben Brücken musst du gehen“. Es ist nicht einfach, die umfangreichen und anspruchsvollen Texte dieser Lieder im vierstimmigen Chorsatz „rüber“ zu bringen. In der kleinen Pause informierte der Vorsitzende Joachim Fiege über die Entstehung dieses Chores, der ja im Jahre 2012 aus dem Frauenchor Koisdorf und dem traditionellen Männergesangverein Koisdorf entstanden ist. Der Chor hat sich nicht nur gesanglich gut entwickelt, sondern auch die Anzahl der Sängerinnen und Sänger ist kontinuierlich von 28 auf mittlerweile 43 Aktive gestiegen.
Großartige Stimmung auch im zweiten Teil des Konzertes
Im zweiten Teil des Konzertes konnte sich der Chor noch einmal steigern. Er begann mit der Aufforderung „Schau auf die Welt“, es gibt neben den schmerzlichen negativen Dingen auch „so viele schöne Dinge“, die man nicht vergessen sollte. Ganz still wurde es in der Konzerthalle bei dem Liebeslied aus Titanic mit dem deutschen Text „Mein Herz schlägt für dich“ und ein bisschen Gänsehaut-Feeling war zu spüren. Dann ging die Post ab bei dem Hit von Joy Fleming „Ein Lied kann eine Brück sein“. Auch hier ist es dem Komponisten Pasquale Thibaut gelungen einen Chorsatz mit Klavierbegleitung zu schaffen, der auch dem gemischten Chor aus Koisdorf sehr gut liegt. Das liegt natürlich auch an der wunderbaren einfühlsamen Klavierbegleitung des Dirigenten Chordirektor Sven Scheuren. Die letzten drei Lieder waren den „Kölsche Tön“ gewidmet. Der Chor hatte die Klassiker „In unserem Veedel“ und „Trink doch eine met“ von den Bläck Föss und als Abschluss ein Hit von den Höhnern „Nemm mich su wie ich ben“ ausgewählt. Viele Zuhörer sangen dabei fleißig mit und bedankten sich bei den Akteuren mit viel Applaus. Wer den aufstrebenden Chor in den vergangenen vier Jahren miterleben durfte, war auch diesmal beeindruckt von der Begeisterung der singenden Damen und Herren, die die Anweisungen ihres Cheftrainers Sven Scheuren aus den Chorproben folgten und umsetzten. Der Vorsitzende bedankte sich abschließend bei den zufriedenen Zuhörern und auch bei den Sängerinnen und Sänger, vor allem auch bei dem Solisten im Tenor Thomas Bauer und dem Schlagzeuger Bernhard Arzdorf, der bei einigen Liedern die Vorträge mit seiner Begleitung bereicherte. Ein ganz besonderer Dank galt dem Leiter des Chores Chordirektor Sven Scheuren, dem es wieder einmal gelungen war, die Sängerinnen und Sänger sehr gut vorzubereiten und auch durch seine exzellente Klavierbegleitung die Umsetzung des begeisterten Gesangs zu fördern. Wer noch mehr von der Chorgemeinschaft Koisdorf hören möchte, ist eingeladen zum diesjährigen Herbstkonzert am Sonntag, 25. September im Saal des Dorfgemeinschaftshauses Wendelinus Koisdorf.
