kfd-Frauen sammelten für Müttergenesungswerk
Stolze Leistung
Über 22.200 Euro in zehn Jahren
Swisttal-Odendorf. Jedes Jahr beteiligen sich die Frauen der Frauengemeinschaft St. Petrus und Paulus Odendorf/Essig/Ludendorf an der jährlich stattfindenden Haussammlung des Müttergenesungswerkes. Das Deutsche Müttergenesungswerk ist eine 1950 durch Elly Heuss-Knapp, Ehefrau des damaligen Bundespräsidenten, ins Leben gerufene Stiftung, zu der sich die Trägerverbände damals bestehender Müttererholungswerke zusammengeschlossen haben. Von der reinen Müttererholung wurden die Müttergenesungskuren zu einem spezifischen und qualitativ hochwertigen Gesundheitsangebot für Mütter und Mutter und Kind weiterentwickelt und macht nun auch Angebote für Frauen, die Angehörige pflegen und Väter mit Kindern. Obwohl die Krankenkassen bereits seit 2002 gesetzlich zur Vollfinanzierung von Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen für Mütter und Väter verpflichtet sind, gibt es immer wieder Mütter und Väter, die eine Maßnahme nicht antreten können. Sei es, weil ihnen die finanziellen Mittel für den gesetzlichen Eigenanteil, den Fahrtkostenanteil, für kurspezifische Kinderkleidung oder auch nur ein Taschengeld während des Kuraufenthaltes fehlen. Hier leisten die Spendenmittel Abhilfe. In diesem Jahr konnten die Frauen der kfd Odendorf/Essig/Ludendorf runde 2.766 Euro bei den Sammlungen in den drei Orten Swisttals verbuchen. Sie seien eine der letzten kfd-Gemeinschaften, die noch von Haus zu Haus gehen um Geld für diesen guten Zweck zu sammeln, so Anne Klein, langjährige Organisatorin der Haussammlungen und Mitglied im Leitungsteam der kfd. Neben der Einteilung der Sammlerinnen, lässt sie es sich nicht nehmen, jedes Jahr noch selber um Spenden zu bitten. So konnten die Frauen der kfd Odendorf/Essig/Ludendorf in den vergangenen zehn Jahren die Gesamtsumme von über 22.200 Euro an das Müttergenesungswerk weiterleiten. Eine Summe, auf die sie sehr stolz seien und die ohne den Einsatz der unermüdlichen Sammlerinnen nicht zustande gekommen wäre, sagt Anne Klein und bedankt sich gleichzeitig bei den spendenwilligen Swisttaler Bürgerinnen und Bürgern.
