Auftaktveranstaltung für eine Selbsthilfegruppe/Sprechübungsgruppe
Stotternde treffen sich in Koblenz
Am 24. Oktober 2016 - Betroffene aus dem Raum Koblenz, Mayen-Koblenz/Rhein-Lahn sind herzlich willkommen
Koblenz. Vom Stottern betroffen sind in aller Welt etwa 1 Prozent der Bevölkerung. Und zwar seit Menschengedenken. Sogar in der Bibel ist belegt, dass Israels größter Prophet Mose ein Stotterer war. Große Wissenschaftler wie Issac Newton oder Charles Darwin stotterten. Ebenso einige berühmte Schriftsteller und viele andere berühmte Menschen mehr. Durch den Oscar-prämierten Film „The King’s Speech - Die Rede des Königs“ wurde einer Öffentlichkeit der stark stotternde englische König George VI ins Gedächtnis gerufen und wie ihm durch eine geeignete Sprechtherapie geholfen werden konnte.
Woher das Stottern kommt?
Trotz umfangreicher Forschungen konnte noch niemand eine schlüssige Antwort auf diese Frage finden.
Wichtig ist nur, dass stotternden Menschen geholfen werden kann. Zunächst von LogopädInnen und PsychologInnen, später ergänzend durch die Teilnahme an Selbsthilfegruppen.
Passend zum diesjährigen „Welttag des Stotterns“ am 22. Oktober, an dem weltweit der Menschen gedacht wird, die stottern, findet nun die Auftaktveranstaltung zur Gründung einer Selbsthilfegruppe/Sprechübungsgruppe für Stotternde für den Raum Mayen-Koblenz/Rhein-Lahn statt.
Der Landesverband Stottern & Selbsthilfe e.V. und die Schule für Logopädie laden Betroffene dazu für Montag, 24.Oktober 2016 um 18.30 Uhr ins Klinikum Marienhof in Koblenz, Rudolf-Virchowstr. 7-9, Vortragssaal neben der Cafeteria im Erdgeschoss ein.
Die Auftaktveranstaltung wird informieren über das Stottern, dessen Behandlung und Erfolgsaussichten sowie insbesondere zur Frage: Wieso helfen Selbsthilfegruppen so gut?
Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Ludwig Werle unter Telefon mobil (0172) 8080205 und per Mail unter blwerle@t-online.de sowie fg@stottern-rhein-pfalz-saar.de.
