Allgemeine Berichte | 11.12.2019

Chor TON in TON e. V. bekam tolles Training

Streicheleinheiten für die Stimme eingeübt

Gesangspädagogin Melanie Petcu begeisterte alle

Cochem. Immer heiter – frischwärts weiter. Mit diesem Slogan lässt sich das Erleben der Sängerinnen von TON in TON e.V. beim diesjährigen Stimmbildungsworkshop unter der Leitung von Gesangspädagogin Melanie Petcu trefflich beschreiben. Streicheleinheiten für die Stimme waren angesagt und das sechs Stunden lang, die sich jedoch als sehr kurzweilig erwiesen. Nach anfänglichem Zögern und verhaltenem Mittun war jede mit vollem Eifer dabei.

Schnell sprang der Funke über, hatte doch die Stimmbildnerin mit ihrer empathischen, fröhlichen und ausdrucksvollen Art das Vertrauen der Teilnehmerinnen gewinnen und wertvolle Tipps mit auf die Stimmenreise geben können. Es schwirrte nur so von Anweisungen in den Köpfen der Teilnehmerinnen. Dass es gar nicht so einfach ist, an mehrere Dinge gleichzeitig zu denken, wie z.B.: nicht den Takt mitnicken; Bauch nicht anspannen; nur Lippen und Zunge arbeiten, und diese in die Tat umzusetzen, hat bei vielen die Neugier geweckt zu experimentieren nach dem Motto: „Das ist kein Ding, das kriegen wir hin“. War anfänglich grooven im ¾-Takt angesagt, um für den Rhythmus des Liedes sensibilisiert zu werden, folgten mit herzhaftem Lachen und viel Augenzwinkern verbunden Übungen zur Verbesserung des Stimmvolumens und dem Erleben der Atemräume - Brust, Schulter, Hals -, wobei wie gesagt die Lachmuskeln nicht ausgespart wurden. Wow - da klang das einzuübende Lied wesentlich harmonischer und stimmgewaltiger.

Gezielte Armbewegungen, die die Atemmuskulatur im Brustbereich weiten, waren weitere bedeutsame Parameter der erlebten körperzentrierten Stimmbildung, die mit den direkt erfassbaren Elementen wie Haltung, Atmung und Körper-Resonanz arbeitet, und von den Teilnehmerinnen trainiert wurden.

Die Sängerinnen konnten so erfahren, was offene Körperhaltung und deutliches Intonieren bedeutet, wie es aussieht und wie man es umsetzen kann, mit detailliertem Feedback. Und beim Singen immer wieder der Hinweis von Melanie Petcu, welche Rolle der Körper und dessen optimale Haltung bei der Stimmbildung hat. „Unterkiefer locker und der Bauch bleibt auch weich!“

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