Allgemeine Berichte | 16.10.2019

Vortrag der Verbraucherzentrale Cochem

Strom- und Gasabrechnungen verstehen

Am 18. November um 11 Uhr im Rieslingkeller der Kreisverwaltung Cochem-Zell

Cochem. Die deutlichen Preiserhöhungen für Strom und Gas der letzten Jahre belasten die Haushaltskasse erheblich. Vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern wird dies spätestens dann bewusst, wenn die Jahresabrechnungen ins Haus flattern und erhebliche Nachzahlungen fällig werden.

Beim Versuch, ihre Abrechnungen nachzuvollziehen, fühlen sich viele Verbraucher überfordert, da es nicht immer einfach ist, die Berechnungen im Detail zu verstehen.

Will man dann den Energieanbieter wechseln, um bessere Preise zu erhalten, ist der Mark ebenfalls alles andere als übersichtlich.

Fabian Fehrenbach, Referent Energierecht bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, geht in seinem Vortrag Strom- und Gasanbieterwechsel auf Fragen zur Strom- und Gasversorgung ein.

Er hilft bei der Beurteilung, ob die Abrechnung von Strom- oder Gasverbrauch zu hoch ist, unterstützt Ratsuchende, die Probleme mit ihrem Energieversorger haben, beantwortet Fragen zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, zu neuen Angeboten der Versorger und gibt Hilfestellung beim Wechsel des Anbieters.

Folgende Fragen werden unter anderem angesprochen:

Wie setzen sich die Preise für Strom und Gas überhaupt zusammen?

Wie liest man seine Jahresabrechnung richtig?

Wo liegen die Durchschnittsverbrauchswerte? Wo findet man die eigenen Zählerstände auf der Rechnung? Wohin geht die Reise in puncto Energieversorgung vor dem Hintergrund der Energiewende.

Der Vortrag ist kostenlos. Eine Anmeldung unter Tel. (0 26 71) 60 57 84 - Montag bis Donnerstag 9 bis 17 Uhr, Freitag 9 bis 13 Uhr- oder auch online unter www.verbraucherzentrale-rlp.de/onlinetermine-rlp ist aus organisatorischen Gründen erforderlich.

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Kommentare
16.10.201911:50 Uhr
Uwe Klasen

Strom wird im kommenden Jahr wieder teurer! Um 5% wird die EEG-Umlage 2020 ansteigen. Ohne diesen Anteil am Strompreis, einer Subvention (!), den die Betreiber von sogenannten „Erneuerbaren Energieanlagen“ erhalten, würde sich in Deutschland kein Windrad, keine Photovoltaik-Anlage und auch keine Biogas-Produktion rechnen, durch die unregelmäßige Stromeinspeisung dieser Anlagen steigen dann auch zusätzlich die Netzentgelte! Und die dafür verantwortlichen Politkdarsteller schwafeln in ihren „Sonntagsreden“ gerne von der „sozialen Gerechtigkeit“ und phantasieren irgendwelchen Klimaschutzzielen hinterher, die auf diese Art und Weise niemals erfüllt werden! Preiswerte Energie ist immer noch die wirksamste Form der Sozialpolitik!

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