Freiwillige Feuerwehr Krümmel-Sessenhausen
„Stürmische Tage liegen hinter uns“
Die beiden Sturmtiefs Ylenia und Zeynep hatten einiges an Arbeit für die Wehr im Gepäck
Krümmel/Sessenhausen.Früh am Morgen des 17. Februar beendete bereits um 4.47 Uhr der erste Alarm die Nachtruhe der Feuerwehrleute. Ein großer Ast war von einem Baum am Ortseingang in Sessenhausen abgebrochen und blockierte die Fahrbahn. Er wurde rasch mittels Kettensäge zersägt, die Straße gereinigt und der Verkehr konnte wieder rollen. Wenige Stunden später, um 7.16 Uhr, folgte die nächste Alarmierung. Die Not- und Betriebszufahrt zur A3 war durch Windwurf blockiert und musste von großen herabgestürzten Ästen befreit werden.
Noch mehr Arbeit hielt dann das Sturmtief Zeynep mit seinen orkanartigen Böen am 18. Februar für sie bereit. Der erste Notruf kam um 16.54 Uhr, unmittelbar nach dem Durchzug der Kaltfront. Ein großer Baum war mitten im Ort auf der Hauptstraße umgestürzt und blockierte die Fahrbahn. Noch während dieses Einsatzes erhielten die Wehrleute die Meldung das die L306 zwischen Sessenhausen und Deesen aufgrund von umgestürzten Bäumen unpassierbar war. Nach dem Abarbeiten dieser Einsatzstellen gab es keine Verschnaufpause. Um 18.24 Uhr ging der nächste Alarm ein – erneut waren die Notauffahrten zur Autobahn aufgrund von mehreren umgestürzten Bäumen nicht mehr befahrbar. Als größte Herausforderung stellte sich dabei eine umgestürzte Eiche mit ca. 70 Zentimeter Stammdurchmesser heraus. Im Teamwork mit der Feuerwehr Selters wurde diese unter Zuhilfenahme der Seilwinde des MZF3 sicher von der Fahrbahn gezogen.
Später fand dann im Rahmen eines regulären Übungstermins noch eine Nachbesprechung und eine umfangreiche Wartung der Gerätschaften statt, um auch bei zukünftigen Ereignissen jederzeit für die Sicherheit unserer Mitbürger*innen da zu sein.
Pressemitteilung der
FFw Krümmel-Sessenhausen
