Kolpingfamilie Lahnstein, St. Martin
Suppenaktion bringt sauberes Wasser nach Afrika
Lahnstein. Einen Wassertank für 4.000 Liter sauberes Trinkwasser in Ruanda finanzierte die Kolpingfamilie Lahnstein, St. Martin aus dem Erlös des Suppen-Solidaritätsessen anlässlich des Kolping-Gedenktages im Pfarrzentrum am Europaplatz. Das Kolpingwerk Ruanda entlastet durch die Zisterne Kinder und Frauen, die sich die Zeit zum aufwendigen Wasserholen nun sparen. Kinder können so regelmäßig die Schule besuchen. Kolping-Mitglieder stellten zwölf verschiedene Suppen zur Verfügung, von der Graupensuppe über die Pizzasuppe bis zur Wirsing-Kartoffel-Suppe. 520 Euro kamen als Spendenergebnis zusammen. Über 70 Besucher waren beim Auslöffeln und der lukullischen Suppenprobe mit dabei. Für die Adolph-Kolping-Stiftung und die bundesweite Sammelaktion „Mein Schuh tut gut“ wurden 334 Paar gebrauchte Schuhe gespendet. Der Präses, Pfarrer Armin Sturm feierte den Gemeinschaftsgottesdienst in der St. Martinskirche, wobei die Gottesdienstbesucher viele Adventslieder A Capella sangen bedingt durch die Erkrankung der Organistin. Wahrlich ein Novum, doch auch „Wir sind Kolping“, die Hymne aller Kolpingfamilien, wurde gut gesungen. Die Gottesdienstbesucher brachten sich aktiv ein, indem sie auf Blätter schrieben, was ihnen alles Hoffnung gibt. Die Sammlungsaktion von Kerzenwachs für Büchsenlichter als alternative Heizquelle in der Ukraine ist unterdessen auch sehr erfolgreich angelaufen. Sammelboxen für Kerzenstummel stehen in der Bodewigstraße 5, im Oberheckerweg 25, in der Schillerstraße 14 sowie in der Pfarrkirche Heilig-Geist in Braubach. Es sollen keine Teelichter und Wachs in Glasumhüllungen eingeworfen werden.
