Allgemeine Berichte | 01.03.2013

Swisttal erzielt zweitbestes Sammlungs- ergebnis im Regierungsbezirk Köln

Dankeschön-Abend für die Sammler der Haussammlung des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge (VDK)

Zum „Dankeschön“-Abend waren die zahlreichen Sammler eingeladen worden. Privat

Ludendorf. Die Haussammlung des VDK-Ortsvereins-Swisttal erbrachte im Jahr 2012 wieder ein sehr erfreuliches Ergebnis in Höhe von 7.472,36 Euro. Hinzu kommt noch das Ergebnis des Ortsteils Essig. Damit gelingt Swisttal ein neues Rekordergebnis und das zweitbeste Ergebnis von den insgesamt 95 Ortsverbänden im Regierungsbezirk Köln.

„Die Sammler und die Spendenbereitschaft unserer Bürger haben damit ein Zeichen gegen das Vergessen der Toten und Vermissten insbesondere der Weltkriege gesetzt. Die Kriegsgräberstätten mit ihren Jugendbegegnungshäusern sind eine ständige Mahnung an den Frieden und Völkerverständigung“, sagte Bürgermeister Eckhard Maack.

Insgesamt 55 Sammler waren in Swisttal unterwegs und sorgten mit ihrem Einsatz für das sehr gute Ergebnis. Bürgermeister Eckhard Maack als Vorsitzender des Ortsvereins Swisttal nahm dies zum Anlass, die Sammler in den Ratssaal einzuladen, um ihnen bei einem kleinen Imbiss für ihre ehrenamtliche Arbeit zu danken. VDK-Bezirksgeschäftsführer Martin Gadow informierte über die Tätigkeit des Volksbundes und stelle die Bedeutung der Haussammlung heraus.

Denn, die Arbeit des Volksbundes wird überwiegend aus freiwilligen Mitgliedsbeiträgen und aus Spenden der Bürger finanziert, im Gegensatz zur staatlichen Finanzierung in anderen Ländern wie z. B. Frankreich oder den USA. 75 Prozent der Kosten von insgesamt 40 Millionen Euro müssen durch Sammlungen, Spenden und Mitgliedsbeiträge erbracht werden. 25 Prozent übernehmen Bund und Länder. Die Kriegsgräberfürsorge unterhält 832 Kriegsgräberstätten in 45 Ländern Europas und Nordafrikas. Die größte Anlage mit 68.000 Kriegsgräbern befindet sich in Sologubowka bei Sankt Petersburg. Insgesamt werden 2,5 Mio. Gräber gepflegt; die reinen Pflegekosten hierfür betragen 12 Millionen Euro.

„Aus diesem Grund ist ein gutes Sammlungsergebnis bei der alljährlichen Haus- und Straßensammlung für die Belange des Volksbundes auch in den nächsten Jahren von enormer Bedeutung“, sagte Martin Gadow zum Abschluss seines Vortrags.

Zum Abschluss der Veranstaltung unterbreiteten der Geschäftsführer des Ortsverbandes Swisttal, Andreas Pütz und Martin Gadow den Sammlern den Vorschlag, sich einmal vor Ort von dem Ergebnis ihrer Tätigkeit zu überzeugen und eine Kriegsgräberstätte in Belgien oder Holland zu besuchen. Die Fahrt soll im Juni stattfinden. Alle Sammler werden dazu in Kürze von der Gemeinde angeschrieben, um ihr Interesse zu bekunden. Pressemitteilung der

Gemeinde Swisttal

Zum „Dankeschön“-Abend waren die zahlreichen Sammler eingeladen worden. Foto: Privat

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