Dreitägiges Kirmestreiben in Heimersheim
Symbiose aus Tradition und Moderne
„Sidewalk“ brachten das Festzelt zum Kochen
Heimersheim. Kirmes in Heimersheim – das bedeutet in erster Linie eine perfekte Symbiose aus Tradition und Moderne, denn beides geht hier im wahrsten Sinne des Wortes Hand in Hand.
Da machte auch die diesjährige Auflage der vom Junggesellenverein „St. Mauritius“ Heimersheim organisierten Veranstaltung keine Ausnahme. Das zeigte sich schon am Freitag, als im Rahmen der erneut durchgeführten „Firmen Party“ Gönner und Sponsoren mit dem Planwagen abgeholt wurden. Abends durfte dann bei der 80er/90er Party ordentlich abgetanzt werden. Die Partystimmung steigerte sich samstags noch erheblich, hatte man doch mit der Gruppe „Sidewalk“ eine DER Live Bands der Region verpflichtet. Und Sidewalk wurden ihrem Ruf gerecht, brachten das Festzelt auf dem roten Platz regelrecht zum Kochen. Mit der Totenehrung auf dem Friedhof sowie dem Festgottesdienst mit anschließendem Fahnenschwenken wurden liebgewonnene Traditionen bewahrt. Der Frühschoppen bildete zugleich den obligatorischen Startschuss in den Kirmessonntag, bevor sich die Junggesellen mittags auf den Trinkzug durch den Ort begaben.
Auf dem Festplatz sorgte eine große Tombola für zahlreiche Gewinner und auch in Sachen Kulinarik war dank Imbiss, Pizza-Ofen sowie Kaffee und Kuchen auch einiges aufgefahren. Für die passende musikalische Begleitung sorgten die Musikfreunde Niederheckenbach. Als abends der Kirmesmann für seine Missetaten in die ewigen Jagdgründe geschickt wurde, war jedem Heimersheimer klar, dass die Kirmes jetzt beendet ist. Blieb nur noch die Vorfreude auf nächstes Jahr.
Auf dem „roten Platz“ gab es zahlreiche Kirmesbuden und Fahrgeschäfte.
