Allgemeine Berichte | 15.08.2021

Technisches Hilfswerk (THW) im Einsatz im Flutkatastrophengebiet

THW stellt Elektroversorgung an der Ahr sicher

Einheiten arbeiten mit Hochdruck

Region. Seit vier Wochen sind täglich rund 2.700 Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) in den Regionen im Süden und Westen Deutschlands im Einsatz, die das Sturmtief „Bernd“ verwüstete. Die Wassermassen zerstörten die in der Nähe der Flussläufe gelegenen Trafos, Kabel, Leitungen. Viele Menschen in der Unwetterregion sind seit Tagen ohne Strom. Die Notstromversorgung und den Wiederaufbau der fehlenden Infrastruktur übernehmen THW-Einsatzkräfte. „Unsere Einheiten arbeiten mit Hochdruck an der Bewältigung der vorhandenen Schäden, um der Bevölkerung eine Perspektive in Richtung Normalität zu geben“, sagt THW-Präsident Gerd Friedsam. 

Die THW-Expertinnen und Experten betreiben große Notstromaggregate, reparieren Hausanschlüsse, bauen Leitungen und speisen den Strom in die noch vorhandenen Netze ein. Die speziell ausgebildeten Helferinnen und Helfer des THW sind aktiv vor Ort und arbeiten mit den örtlichen Versorgern, den Elektro-Innungen und externen Elektrofachleuten Hand in Hand. Sie sichten Lagerbestände von benötigtem Material und geben es an die Teams aus, die Reparaturen der Hausanschlüsse durchführen. 

Im Bereich der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler befassen sich derzeit 25 Elektro-Spezialistinnen und Spezialisten des THW aus dem gesamten Bundesgebiet mit dem Anschluss des Stroms an die Haushalte. Dabei arbeiten sie eng zusammen mit dem Netzbetreiber. Über 2.000 Haushalte konnten bereits wieder an das Stromnetz angeschlossen werden. An vier Punkten speist das THW mit mobilen Notstrom-Ersatzanlagen insgesamt 725 kVA Strom für die Haushalte ein. Die Menge des Stroms würde ausreichen, um 17.400 VW ID.3 mit einem 8-stündigen Ladezyklus an einem Tag aufladen zu lassen. 

Weitere THW-Einheiten der Fachgruppe Infrastruktur werden in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Betriebshof in Ahrweiler für eine wieder funktionierende Straßenbeleuchtung sorgen. Weiterhin ist geplant, an den sechs Schulen der Kreisverwaltung und den beiden Schulen der Stadt eine unabhängige Stromversorgung aufzubauen. So können die die Kellerräume mit stromintensiven Trocknungsanlagen ausgestattet werden, bis die Fernwärme ihre Aufgaben wieder erledigen kann. Ebenso ist der Anschluss einer weiteren mobilen Notstromeinheit in Marienthal zur Versorgung der Privathaushalte in Planung. Pressemitteilung Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)

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