Allgemeine Berichte | 10.12.2019

Traditionelle Wanderung in Hohenleimbach

Tag der unschuldigen Kinder

Hohenleimbach. Am 28. Dezember ist der „Tag der unschuldigen Kinder“. Die katholische, anglikanische und orthodoxe Kirche feiern den Tag der unschuldigen Kinder als liturgischen Gedenktag, der an den grausamen Kindermord durch König Herodes erinnern soll. Die jährliche Wanderung am „Tag der unschuldigen Kinder“ findet in Hohenleimbach traditionsgemäß demnach auch in diesem Jahr am 28. Dezember des Jahres statt. Erstmals wurde sie in Hohenleimbach im Jahr 1961 veranstaltet. Damals waren es nur zwei Männer, die „aus Langeweile die Wanderschuhe schnürten und zum „Fuchskopf“ – einer Gaststätte oberhalb von Schelborn an der Landstraße Richtung Ahrweiler – marschierten. Am 28. Dezember 1962 machten sich dann bereits vier Wanderer auf; damals hieß das Ziel Kaltenborn. Von da an wuchs die Zahl der jungen Männer – anfangs nur Junggesellen – ständig, die Jahr für Jahr eine andere Route wählten. In den ersten Jahren waren die Strecken länger; da ging es schon mal bis nach Drees oder Ettringen. Dann wurde die Wanderstrecke verkürzt, damit genügend Zeit blieb, um anschließend noch Kegeln zu gehen. Am Zielort muss es seitdem eine Kegelbahn geben. Im Jahr 2019 beginnt die Wanderung am 28. Dezember um 12 Uhr zunächst mit einer stärkenden Erbsensuppenmahlzeit im Landgasthof Müller in Hohenleimbach und führt dann zur Eifelschenke in Arft, um auch in diesem Jahr wieder zu kegeln. Nach dem Abendessen folgt dann der gemütliche Ausklang.

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