Maibaumstellen in Pech
Tanz in den Mai bei 26 Grad
Pech. Schöner hätte der April nicht zu Ende gehen können: Bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen 26 Grad fand das traditionelle Maibaumstellen in Pech statt. Knapp 300 Besucher tummelten sich auf dem Dorfplatz bei der Freiwilligen Feuerwehr und genossen einen ausgelassenen Mittwochabend. Die vielen Mitglieder des Ortsfestausschusses Pech e.V. (kurz OFA) sorgten mit Bratwurst im Brötchen und kühlen Getränken für das leibliche Wohl der Gäste. Auf die Kleinsten warteten frische Waffeln der Jugendfeuerwehr sowie warmes Popcorn, welches vom Förderverein des katholischen Kindergartens angeboten wurde. Besonders auf das Kinderschminken freuten sich die Pänz schon Tage zuvor. Mit ruhiger Hand und viel Geduld verwandelten Leoni und Nicole die kleinen Gäste in Einhörner, Tiger und Feen.
Gut gestärkt und bunt geschminkt, schmückten die Kinder anschließend die rund 20 Meter hohe Birke mit bunten Recycling-Bändern. Das diesjährige Prachtexemplar stellte wie gewohnt Helmut Kolzem und Familie. Mit Traktor und Fingerspitzengefühl stand der Maibaum in Windeseile. In seiner Ansprache dankte OFA-Vorstand Hendrik Böhm dem Engagement der Landwirte und der Freiwilligen Feuerwehr, ohne deren Mithilfe und Sorgfalt solche Veranstaltungen im Ort gar nicht möglich wären. Einen stimmungsvollen Auftritt boten die „Chor-Kids vom Ländchen“, dem Chor des Grundschulverbunds Villip-Pech, mit zahlreichen Frühlingsliedern. Wichtiger und etablierter Programmpunkt des Abends war die Spendenübergabe durch den „Eazebär“ Marvin Wühle. Trotz der hohen Temperaturen überreichte er in seinem warmen Bärenkostüm die Spendenschecks. Freuen durften sich acht Institutionen des Orts, darunter die Jugendfeuerwehr, die Jugendabteilung des FC Pech sowie die beiden Kindergärten und Kirchen in Pech. Traditionell zieht der Eazebär am Rosenmontag durch den Ort und sammelt Spenden für den guten Zweck. Rund 2000 Euro kamen in diesem Jahr zusammen. Zu Ende ging der Abend schließlich bei langen Gesprächen und Frühlingsgefühlen.
Helmut Kolzem stellt den Baum.
