Ballettschule Koblenz-Karthause
Tanzzauberei im Märchenschloss
An zwei Wochenenden im November wurde die Aula des Schulzentrums Karthause zum„zauberhaften Schloss“
Koblenz. Die Ballettschule Koblenz-Karthause präsentierte an zwei Wochenenden im November in der Aula des Schulzentrums Karthause die Aufführung „Das zauberhafte Schloss“.
Die wunderbare Zauberatmosphäre im Saal entsprach absolut dem Namen des Stückes. Blümchen und Bienchen, Schmetterlinge und ein Grashüpfer, Nachtfalter mit einem Laternenmädchen, Puppen aus unterschiedlichsten Ländern der Welt, Feen und sogar die Sonne mit ihren Strahlen waren auf der Geburtstagsparty der Zwillinge Maja und Mara die geladenen Gäste. Die Geburtstagsfeier fand im Schloss der Baronin Mirella statt, die womöglich zaubern konnte. Die Handlung des Märchens wurde selbstverständlich in Form des Tanzens wiedergegeben. Darsteller im Alter von drei bis fünfundzwanzig Jahren begeisterten ihre Familien und anderen Zuschauer mit ihrer hohen Kunst. Sowohl einzeln, als auch in Gruppen zeigten sie all das, was sie dieses Jahr im Unterricht gelernt haben: Elemente von Ballett, Jazz, Hip-Hop sowie vielen weiteren Tanzarten, die bei der Schule angeboten werden. Die kleinsten Tänzer erschienen als niedliche kleine Schwänchen auf der Bühne zur Musik von Tschaikowski. Hiermit sorgten sie für besonders viele Lächeln auf den Gesichtern und viel Wärme in den Herzen des Publikums. Die Kunst des klassischen Spitzentanzes zeigten die ältesten Darsteller. Ihre jahrelange fleißige Arbeit an ihren Körpern wurde dadurch deutlich erkennbar.
Die traumhaften und sehr aufwendigen Kostüme machten jeden einzelnen Bühnenauftritt absolut unvergesslich. Liebevoll gestaltet bis ins kleinste Detail glänzten beispielsweise die spanischen Damen in ihren schwarz-roten Ballettkleidern, die Cowboys hüpften in den karierten Hemden und wedelten mit ihren Hüten und die Nachtfalter bewegten graziös ihre zarten durchsichtigen Flügel. Unentbehrlich war dabei das atemberaubende Bühnenbild des Märchenschlosses, das die Zuschauer tatsächlich an die Zauberei glauben ließ. Entsprechend war auch die Auswahl der Musik. Stücke der klassischen Komponisten werden die Zuschauer garantiert noch lange nach der Vorstellung im Ohr haben.
