Allgemeine Berichte | 19.07.2022

„Rheinbach Classics“ haben auch nach zweijähriger, pandemiebedingter Pause nichts von ihrer Faszination eingebüßt

Tausende Besucher genießen Oldtimer, Live-Musik und großes Rahmenprogramm

Prestigeträchtiger Titel der „Miss Petticoat“ geht an Nina Vesper

Die Sieger der „Best of Rheinbach Classics“ auf der Bühne am Prümer Wall.  Fotos: DU

Rheinbach. Nicht nur zahlreiche Menschen in Rheinbach, sondern auch weit darüber hinaus haben die „Rheinbach Classics“ in den vergangenen beiden Jahren schmerzlich vermisst. Wie die meisten anderen Events, musste auch die schon seit 2006 alljährlich stattfindende Mischung aus spannender Zeitreise, Oldtimerspektakel und hervorragender Live-Musik pandemiebedingt pausieren. Jetzt feierte die Erfolgsveranstaltung ihr lange ersehntes Comeback - und wie! Glänzende Oldtimer nahezu aller Epochen waren am und um den Prümer Wall, aber auch in der Stadt zu bestaunen. Ein Eldorado für Oldtimer-affine Foto-Fans und Liebhaber historischer Fahrzeuge - von legendären amerikanischen „Chevys“ und Cadillacs über Klassiker wie den Opel GT oder den Mercedes W115 bis hin zu alten Motorrädern und kultigen VW-Bussen der 1950er und 1960er Jahre.

„The Queen Kings“ und „Die Toten Ärzte“ rockten Himmeroder Wall

Dabei sind die „Rheinbach Classics“ nicht „nur“ von regionaler Bedeutung - sie locken seit Jahren auch Publikum und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland an. Insgesamt fünf Bühnen und ein verkaufsoffener Sonntag sorgten für nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, in der Stadt einfach eine gute Zeit zu verbringen. Den Auftakt des opulenten Aufgebots in Sachen facettenreicher Live-Musik bildeten freitags die Tribute-Bands „The Queen Kings“ und „Die Toten Ärzte“, die den über 1.300 Besuchern vor der großen Bühne am Himmeroder Wall bis spät in die Nacht im wahrsten Sinne des Wortes einheizten. Da der sonst obligatorische Oldtimer-Korso diesmal aus planungstechnischen Gründen nicht stattfinden konnte, durften die allein am Sonntag geschätzt über 25.000 Besucher die „Rheinbach Classics“ bei freiem Eintritt genießen.

Insgesamt 280 Oldtimer waren in der Stadt zu sehen

Dennoch musste dank den über 100 Oldtimern am Prümer Wall, der Oldtimer-Rallye sowie der Oldtimer-Ausstellung und Youngtimer-Schau vor dem Voigtstor kein Gast auch nur ansatzweise auf jede Menge echtes Oldtimer-Feeling verzichten. Insgesamt waren an diesem Wochenende in Rheinbach sagenhafte 280 Oldtimer zu sehen. An erwähnter Oldtimer-Rallye beteiligten sich insgesamt 102 TeilnehmerInnen. Auf das Siegertreppchen fuhren in der Klasse 1 bis Baujahr 1970: Hans-Ulrich Fiegel/Gaby Diekmann-Fiegel (Platz 1, MG A Roadster), Peter Henkes/Sylvia Trampert (Platz 2, Opel Rekord P 1) und Dr. Ludger Kaumanns/Olga Gross (Platz 3, Rover 3 Litre P 5); in der Klasse 2 bis Baujahr 1983: Klaus und Sigrid Zickenheiner (Platz 1, Mercedes Benz 500 SE W 126), Dr. Wolfgang und Andrea Minnich (Platz 2, Ferrari 308 GTS QV) sowie Ina und Michael Kasimir (Platz 3, BMW 3.0 CS); in der Klasse 3 bis Baujahr 1992: Jana und Peter Morwinski (Platz 1, BMW E34 520), Wilhelm Behr und Olga und David Zemmrich (Platz 2, Jaguar XJ 40) sowie Heribert und Michaela Schmitz (Platz 3, BMW 728i). Die „Best of Rheinbach Classics“-Wertung gewann Holger Wirth (Opel GT) vor Bernd Sölter (Opel Rekord Olympia P1) und Marcel Sträter (Corvette C 3).

„Es war zu spüren, dass die Stadt die Rheinbach Classics dauerhaft braucht“

Natürlich wären die „Rheinbach Classics“, die erneut auch mit einem vielseitigen kulinarischen Rahmenprogramm zu überzeugen wussten, nicht vollständig ohne die kultige Wahl zur „Miss Petticoat“. Zwanzig Teilnehmerinnen bewarben sich in einem unterhaltsamen Wettbewerb um den prestigeträchtigen Titel, der schließlich an Nina Vesper aus Schwelm verliehen wurde. Auf Platz zwei und drei folgten Stefanie Wolber (Swisttal-Ludendorf) und Kristina Stüttgen (Brühl). „Wir sind mit dem Wochenende sehr zufrieden. Dank all unserer Mitglieder und Helfer sowie mit Unterstützung unserer Sponsoren ist die Veranstaltung nach zweijähriger Unterbrechung super gelaufen. Wir haben selbst viele Erfahrungen gesammelt und bekommen Feedback von unseren Gästen. Das nehmen wir alles mit in die Planungen für 2023“, zog Lars Prior, Vorstandsvorsitzender des Rheinbach Classics e.V., ein überaus zufriedenes Fazit. Dem schloss sich Rheinbach Classics Mitglied und Ex-Bürgermeister Stefan Raetz an: „Es war ein tolles Wochenende mit einer super Stimmung. Es war zu spüren, dass die Stadt die Rheinbach Classics dauerhaft braucht“, so Raetz.

Bei bestem Sommerwetter zogen die „Rheinbach Classics“ tausende Besucher an.

Bei bestem Sommerwetter zogen die „Rheinbach Classics“ tausende Besucher an.

Echtes Liebhaberstück: ein VW-Bus aus den frühen 1960er Jahren.

Echtes Liebhaberstück: ein VW-Bus aus den frühen 1960er Jahren.

Die Wahl zur „Miss Petticoat“ gewann Nina Vesper aus Schwelm (Mitte).

Die Wahl zur „Miss Petticoat“ gewann Nina Vesper aus Schwelm (Mitte).

Oldtimer-Kontrast vom Feinsten: eine glänzende Corvette (links) mit einem Ruhrpott-Charme versprühenden Opel.

Oldtimer-Kontrast vom Feinsten: eine glänzende Corvette (links) mit einem Ruhrpott-Charme versprühenden Opel.

Die Sieger der „Best of Rheinbach Classics“ auf der Bühne am Prümer Wall. Fotos: DU

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