Kein alltäglicher Schnitt
Technisches Hilfswerk Ahrweiler ist für Verkehrsunfälle ausgebildet
Ahrweiler. „Das Zerschneiden von Fahrzeuge ist nicht alltäglich“, fasst die Helferin des Technischen Hilfswerks (THW) in Ahrweiler, Annalena Di Carlo, den Ausbildungsabend zusammen. Der Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Heimersheim, Hans-Peter Blumenberg, wies die THW-Helfer in das Retten von Personen aus Fahrzeugen ein. Neben dem Verhalten bei Verkehrsunfällen lernten die THW-Helfer das Befreien von Verletzten aus Verunfallten Fahrzeugen. Mit Blumenberg konnte das THW Ahrweiler einen Experten für diesen Ausbildungsabschnitt gewinnen. Häufig schon musste die Freiwillige Feuerwehr Heimersheim bei Verkehrsunfällen Hilfe leisten. „Die Sicherheit unserer Einsatzkräfte geht immer vor“, weiß der THW-Gruppenführer Moritz Poser. Daher waren die 14 THW-Helfer zufrieden, dass Blumenberg aus seinem reichen Erfahrungsschatz hilfreiche Tipps zum Verhalten bei Verkehrsunfällen geben konnte. An zwei Schrottautos konnten die THW-Helfer auf dem Firmengelände von Floßdorf anschließend lernen, mit verschiedensten technischen Hilfsmitteln in den Passagierraum bei stark beschädigten Fahrzeugen einzudringen.
Dabei nutzten sie das hydraulische Rettungsgerät Schere/Spreizer. Mit der Schere können einzelne Teile des Fahrzeuges ohne Funkenflug durchtrennt werden. Selbst Metall kann diese Schere schneiden. Mit dem Spreizer können Teile des Fahrzeuges auseinander gedrückt werden, um an die Verletzten heranzukommen. Bei der praktischen Übung achtete Blumenberg darauf, dass gewissenhaft gearbeitet wurde. Dieses ist nicht nur für den Schutz der Einsatzkräfte notwendig, sondern auch, damit die im Fahrzeug eingeklemmten Personen nicht gefährdet werden.
Pressemitteilung des Technischen Hilfswerks Ahrweiler
Wie eine Sardinenbüchse können die THW-Helfer das Dach des Autos öffnen. Foto: Privat
