„Schwarzlichttheater“-Projekt
Theater ohne Worte, aber nicht sprachlos
Wachtberg. „Ich habe noch nie etwas so Zauberhaftes gesehen“ – so äußerte sich Hans Böhm, Vorsitzender des Kapellenvereins Klein-Villip, nach der Erstaufführung am 19. Oktober im Theaterraum der Gemeinschaftsgrundschule Berkum. Der Kapellenverein hat das „Theater-Projekt“ mit einer großartigen Spende ermöglicht. Begeistert waren auch die zahlreich erschienenen kleinen und großen Gäste.
Das „Kreativ-Team“ des Ökumenischen Arbeitskreises und der Flüchtlingshilfe Wachtberg, bestehend aus Karin Aretz, Andrea Konopasek und Petra Petzold, haben in einem mehrtägigen Workshop eine „Schwarzlichttheater-Aufführung“ auf die Beine gestellt. Und sie haben eine kleine Gruppe - vier Mädchen und zwei Jungen aus Familien, die in Wachtberg ein neues Zuhause nach Flucht und Vertreibung gefunden haben - neugieriger und spielfreudiger Darsteller gewonnen.
Die Wände der Theaterbühne waren mit schwarzen Vorhängen versehen, und auch die kleinen Akteure waren komplett in Schwarz gekleidet. Nur weiße oder neonfarbene Requisiten leuchteten vor schwarzem Hintergrund – ermöglicht durch Schwarzlicht. In vier verschiedenen Szenen: „Die Köchin“, „Hände“, „Das Haus“ und „Ende“ zauberten die Darsteller traumhafte Bilder auf die Bühne und nahmen die Gäste mit in die Welt des Schwarzlichttheaters.
Mit einer Zugabe unter großem Applaus und einem herzlichen Dank an alle Beteiligten ging eine wunderbare Vorstellung zu Ende. Ein Dankeschön gilt auch dem Hausmeister, Herrn Schwanenberg, der für die Proben und der Aufführung – trotz Urlaub – die Schule geöffnet hat.
Alle Beteiligten waren und sind sich einig: „Das war so schön. Wir machen weiter!“. Daher lohnt es sich, gespannt zu sein und dabei zu sein, wenn sich das nächste Mal der Vorhang hebt.
