Allgemeine Berichte | 05.10.2026, 15:02 Uhr

Adenauer Theatererfolg Unkel

Theaterstück würdigt Konrad Adenauer und seine Unkeler Verbindungen

Konrad Adenauer (Wolfgang Ruland) im Gespräch mit seiner Ehefrau Gussie (Daniele Görken-Bell)
56

Unkel. Am 11. und 12. September 2026 führte die Theatergruppe des Geschichtsvereins Unkel zum 150. Geburtstag des ersten Bundeskanzlers das nach Original-Dokumenten selbstverfasste Theaterstück „Konrad Adenauer – Stationen zwischen Unkel und Himmel“ im Haus Rheinfrieden in Rhöndorf auf.

Zweimal ausverkauftes Haus bei insgesamt 400 begeisterten Zuschauern. In der Aufführung ging es um die Verbindungen Adenauers nach Unkel: sein Aufenthalt im PAX-Heim in den Jahren 1935/36, als er aus dem Regierungsbezirk Köln ausgewiesen worden war, sein Sohn Paul, der in Unkel Hilfspfarrer war, seine letzte Haushälterin Resi Schlief aus Scheuren und den anderen Bundeskanzler, der in Unkel zu Hause war: Willy Brandt.

Das dreizehnköpfige Ensemble lieferte dem Publikum eine fulminante abendfüllende Aufführung, die, bewegend und berührend, aber auch immer wieder erheiternd, fortwährenden Applaus herausforderte und zu einem großen Erfolg geriet.

Autor und Darsteller der Titelrolle, Wolfgang Ruland, erhielt von den anwesenden Enkelinnen Bettina Adenauer und Irene Dieckmann-Adenauer das größte aller möglichen Komplimente: „So, wie Sie Adenauer dargestellt haben, genauso haben wir unseren Großvater in Erinnerung.“

Die Aufführung wurde unterstützt von der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus und der Bad-Honnef-Stiftung der Kreissparkasse Köln.

Die weiteren Darsteller unter der Regie von Doris Fortuin: Horst Vossmann, Daniela Görken-Bell, Wilfried Meitzner, Gisela Meitzner, Norbert Knoppik, Karl-Heinz Görken, Horst Baermann, Gaby Baermann, Johann Feichtner und als Adenauer-Kinder: Louisa Schüßler, Luisa Geißler und Benedikt Nagel.

Die Theatergruppe wurde nach der Aufführung mit stehenden Ovationen verabschiedet.

Wolfgang Ruland

Joseph Giesen (Wilfried Meitzner) begleitet Adenaeur 1935 nach Unkel

Joseph Giesen (Wilfried Meitzner) begleitet Adenaeur 1935 nach Unkel Foto: Sandra Peukert

Konrad Adenauer (Wolfgang Ruland) im Gespräch mit seiner Ehefrau Gussie (Daniele Görken-Bell) Foto: Frank Homann/GVU

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Imageanzeige
Dauerauftrag 2026
Rund ums Haus
Kirmes in Ringen, 10. – 12.10.26
Imageanzeige Dauerauftrag 10/2025
Titelanzeige KW 41
Empfohlene Artikel
Tambour-Corps Erpel beim Blumenkorso
280

Erpel. Die Aktiven des Tambour-Corps Erpel blicken auf eine schöne Weinfestzeit zurück. Beim Erpeler Weinfest ging es wie immer mit dem Standaufbau los, vor dem offiziellen Start am Freitag mit dem Fackelzug zu Ehren von Weinkönigin Celina und ihren Weinprinzessinen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
5932

Astrologische Vorschau für die KW 42: Gesundheit, Liebe und Erfolg im Fokus bei den Sternzeichen

Sterne im Blick: Horoskop für die Woche 12. bis 18. Oktober 2026

Die Woche vom 12. bis 18. Oktober bringt Bewegung in viele Lebensbereiche. Zwischen neuen Chancen und kleinen Stolpersteinen zeigt sich, wo Veränderungen längst überfällig sind und wo Geduld die bessere Strategie wäre. In der Liebe können unausgesprochene Erwartungen für Spannungen sorgen, während ehrliche Gespräche neue Nähe schaffen. Beruflich und finanziell lohnt es sich, nicht jede Gelegenheit...

Weiterlesen

Siggi Dembski sucht für „Zeitgeist“ gemeinsam mit der Linzer Citymanagerin Sandra Machwitz nach einer passenden Nachfolge
789

Linz am Rhein. Wer durch die Linzer Altstadt geht, kennt „Zeitgeist“. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist das Geschäft von Siggi Dembski in der Mittelstraße 17 ansässig. Nun steht eine Veränderung bevor: Siggi möchte sich zum Jahresende aus dem Geschäftsleben zurückziehen und sucht eine passende Nachfolge.

Von Sandra Machwitz aus LInz am Rhein

Weiterlesen

Symbolbild.
547

Aufgrund der intensiven Rauchentwicklung wird den Anwohnern geraten, Fenster und Türen geschlossen zu halten - Brand breitet sich nicht weiter aus.

09.10.: Großbrand in Andernach: Lagerhalle in Flammen

Andernach. Am Morgen des 9. Oktobers 2026 ereignete sich in einer Lagerhalle im Augsbergweg in Andernach ein Brand, der schnell zu einem Vollbrand der gesamten Halle führte.

Weiterlesen