Adenauer Theatererfolg Unkel
Theaterstück würdigt Konrad Adenauer und seine Unkeler Verbindungen
aus Unkel
Unkel. Am 11. und 12. September 2026 führte die Theatergruppe des Geschichtsvereins Unkel zum 150. Geburtstag des ersten Bundeskanzlers das nach Original-Dokumenten selbstverfasste Theaterstück „Konrad Adenauer – Stationen zwischen Unkel und Himmel“ im Haus Rheinfrieden in Rhöndorf auf.
Zweimal ausverkauftes Haus bei insgesamt 400 begeisterten Zuschauern. In der Aufführung ging es um die Verbindungen Adenauers nach Unkel: sein Aufenthalt im PAX-Heim in den Jahren 1935/36, als er aus dem Regierungsbezirk Köln ausgewiesen worden war, sein Sohn Paul, der in Unkel Hilfspfarrer war, seine letzte Haushälterin Resi Schlief aus Scheuren und den anderen Bundeskanzler, der in Unkel zu Hause war: Willy Brandt.
Das dreizehnköpfige Ensemble lieferte dem Publikum eine fulminante abendfüllende Aufführung, die, bewegend und berührend, aber auch immer wieder erheiternd, fortwährenden Applaus herausforderte und zu einem großen Erfolg geriet.
Autor und Darsteller der Titelrolle, Wolfgang Ruland, erhielt von den anwesenden Enkelinnen Bettina Adenauer und Irene Dieckmann-Adenauer das größte aller möglichen Komplimente: „So, wie Sie Adenauer dargestellt haben, genauso haben wir unseren Großvater in Erinnerung.“
Die Aufführung wurde unterstützt von der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus und der Bad-Honnef-Stiftung der Kreissparkasse Köln.
Die weiteren Darsteller unter der Regie von Doris Fortuin: Horst Vossmann, Daniela Görken-Bell, Wilfried Meitzner, Gisela Meitzner, Norbert Knoppik, Karl-Heinz Görken, Horst Baermann, Gaby Baermann, Johann Feichtner und als Adenauer-Kinder: Louisa Schüßler, Luisa Geißler und Benedikt Nagel.
Die Theatergruppe wurde nach der Aufführung mit stehenden Ovationen verabschiedet.
Wolfgang Ruland
Joseph Giesen (Wilfried Meitzner) begleitet Adenaeur 1935 nach Unkel Foto: Sandra Peukert
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Konrad Adenauer (Wolfgang Ruland) im Gespräch mit seiner Ehefrau Gussie (Daniele Görken-Bell) Foto: Frank Homann/GVU