Koblenzer Bündnis für Familie bietet seit 14 Jahren Herbstferien-Freizeit an
Tiere und fremde Kontinente entdeckt
Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Corona-Jahr besonders wichtig
Koblenz. Seit nunmehr 14 Jahren bietet das Koblenzer Familienbündnis Herbstferienfreizeiten an, um Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen. Davon rückten die Bündnisorganisatoren und ihre Kooperationspartner der Katholischen Familienbildungsstätte Koblenz und des AWO Kreisverbandes Koblenz trotz deutlich erhöhtem (Um-) Planungsaufwand auch im Corona-Herbst 2020 nicht ab. Rund 60 kleine Koblenzerinnen und Koblenzer profitierten davon.
„Tier und wir“ lautete das Motto der ersten Ferienwoche im Werk Bleidenberg, wo Betreuerinnen und Betreuer der Familienbildungsstätte mit ihren Schützlingen Spiele spielten, Rätsel lösten, bastelten und möglichst viel Zeit im Freien verbrachten, denn natürlich mussten die Corona-Regeln auch hier peinlich genau eingehalten werden. Höhepunkte waren die Fahrt mit der Seilbahn vom Deutschen Eck zur Festung Ehrenbreitstein und ein Ausflug nach Ingelheim, wo die Mitmachausstellung lockte, die der Freizeit ihr Motto beschert hatte. In der Alten Markthalle konnten die jungen Besucherinnen und Besucher an einem Tier-Natur-Landschaftstraumpark mit bauen.
Anlaufstelle der zweiten, vom AWO-Team betreuten Ferienwoche war die Freiherr-vom-Stein-Schule im Rauental, von wo aus die Kinder in kleinen Gruppen und täglichem Wechsel die Ravensburger-Ausstellung im Landesmuseum besuchten, um dort ihr ganz persönliches Memory-Spiel zu erstellen. In den Blick nahmen die Mädchen und Jungen die ganze Woche lang die verschiedenen Kontinente mit ihren Eigenarten und Besonderheiten. So lernten die Kinder zum Beispiel typische Spiele aus Afrika, Asien, Australien und Co. kennen. Ihre Erkenntnisse hielten sie in großen, selbstgebastelten Puzzleteilen fest, die am Ende zu einem Gesamtbild zusammengefügt wurden. Daneben war auch in dieser Gruppe viel Bewegung und Abenteuer im Freien angesagt.
Für die Organisatoren war die Ferienfreizeit diesmal eine besondere Herausforderung, denn beinahe täglich musste im Vorfeld umgeplant werden, um der aktuellen Corona-Lage gerecht zu werden. „Trotzdem war es uns sehr wichtig, die Eltern gerade in diesem Jahr zu unterstützen“, erklärt Bündniskoordinatorin Minka Bäumges. „Schließlich waren viele berufstätige Väter und Mütter durch den Lockdown im Frühjahr und die damit verbundenen Betreuungsprobleme an ihre Grenzen gelangt – sowohl was die Urlaubsreserven betrifft als auch die persönliche Belastbarkeit.“
„Aber auch ohne Corona ist diese Freizeit nur dank der Unterstützung unserer Kooperationspartner von AWO und Familienbildungsstätte, aber auch dank der großzügigen finanziellen Unterstützung vieler Bündnispartner möglich“, erinnert Bernhard Dostert, Sprecher der Bündnis-Arbeitsgruppe „Betreuung und Arbeit“, die für die Organisation und Umsetzung der Freizeit verantwortlich zeichnet. Ein besonderes Lob richtete er an Debeka, Sparkasse Koblenz, Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz und EVM. In den letzten vierzehn Jahren besuchten mehr als 1.200 Kinder die Bündnis-Freizeiten.
Nähere Informationen zum „Koblenzer Bündnis für Familie“ gibt´s im Internet unter www.familienbuendnis-koblenz.de oder bei Minka Bäumges, Tel. (02 61) 12 92 305, Mail: info@familienbuendnis-koblenz.de
