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Oberwinterer Tisch-Tennis-Verein feierte 50-jähriges Vereins-Jubiläum in geselligem Rahmen

Tischtennisspieler machten sich selbstständig und gründeten den TTV Oberwinter

09.07.2019 - 12:32

Oberwinter. Ausgesprochen gesellig feierte der Tisch-Tennis-Verein Oberwinter am Samstag sein 50-jähriges Vereins-Jubiläum auf dem Pfarrhof an der Pfarrkirche Sankt Laurentius. Über gut 100 Gäste konnte sich der Vorstand mit Vorsitzendem Ferdi Jonen, zweitem Vorsitzendem Uwe Wein, Kassierer Benno Balasus und Geschäftsführerin Martina Pertz freuen. Nicht nur die Bevölkerung, sondern auch Vertreter von Ortsvereinen und Vertreter von Vereinen aus dem Stadtgebiet, liessen sich dass 50-jährige Jubiläum des TTV nicht entgehen. Drei kurze Grußworte sprachen Vorsitzender Ferdi Jonen, Schirmherr Dr. Horst Walter Endriss und Ortsvorsteher Norbert Matthias. Doch, nicht ein langer offizieller Teil, sondern, vor allem die Geselligkeit, standen im Mittelpunkt. Dafür hatte der Vorstand des gut 70 Mitglieder zählenden Vereins alle Weichen gestellt. Kühle Getränke gab es für die Gäste ebenso wie leckere Grillspezialitäten und nach der Vorabendmesse sorgte DJ André für den richtigen Ton mit unterhaltender Musik. Ein herzliches Dankeschön des Jubiläumsvorstands galt den Mannen des Tambourcorps, die bei der Bewirtung der Gäste tatkräftig mit anpackten. So herrschte rasch gute Stimmung auf dem Pfarrhof und die Gäste genossen die lockere Geselligkeit.

Aktuell spielen die erste Mannschaft in der ersten Kreisklasse, die zweiten Herren in der vierten Kreisklasse und die Jugend in der dritten Leistungsklasse. Besonders die Jugend, so der Vorsitzende Ferdi Jonen, liegt dem TTV Oberwinter am Herzen. So stand natürlich auch eine Tischtennisplatte beim Jubiläum bereit, die von der Jugend gut genutzt wurde. Bis weit nach Mitternacht feierten die Tisch-Tennis-Spieler aus Oberwinter ihr 50-jähriges Vereins-Jubiläum.


Rückblick


Doch lange bevor der Verein aus der Taufe gehoben wurde, gab es schon Tischtennis in Oberwinter. Im Sommer 1947 trafen sich im Gasthaus „Zur Krone“ beim damaligen Pächter Franz Stark einige junge Männer aus dem Hafenort und überlegten bei „Dünnbier“ wie man die Freizeit besser gestalten könne.

Als das Wort „Pingpong“ fiel, hatte die Geburtsstunde des Tischtennisvereins geschlagen, und der Wirt gestattete den Männern, in seiner Gaststube das Training aufzunehmen. Ein paar Tische des Gastzimmers dienten als Tischtennisplatte und Willi Spieß, Hans Denn, Ernst Klein, Josef Dreiling, Günter Köhler und Rolf Verbeeten beschafften sich Bälle und Schläger, die aus heutiger Sicht höchst einfach zu bezeichnen sind.

Mehrmals pro Woche wurde voller Eifer trainiert. Im nächsten Schritt beschlossen die Wölle-Tischtennisspieler, den Beschluss einen Tischtennisverein zu gründen. Zum Vorsitzenden wurde Hans Denn gewählt. Franz Stark stiftete eine Tischtennisplatte, die er bei der Oberwinterer Firma „Peters&Büttgen“ anfertigen ließ. Im Jahr der Währungsreform 1948 wurde dann beschlossen sich als Tischtennisabteilung dem TuS Oberwinter anzuschließen. Dr. Wolfgang Endriss wurde zum Abteilungsleiter gewählt. Abwechselnd wurde in verschiedenen Räumlichkeiten gespielt und 1952 richtete die Tischtennisabteilung Oberwinter die Bezirksmeisterschaften im Bahnhof Rolandseck aus. 1968 stand den Spielern nur noch ein Spiellokal in Bandorf zur Verfügung. Durch die örtliche Entfernung verlor die Abteilung viele Jugend- und Seniorenspieler, sodass der Spielbetrieb für ein Jahr ruhen musste.


Neuer Vereinsname „TTV Oberwinter“


1969 beschlossen Rudi Klemmer und Rolf Verbeeten, den Tischtennissport in Oberwinter wieder aufleben zu lassen. Im Gasthaus „Zum Männchen“ wurde ein neues Spiellokal gefunden. Die Familie Blumenberg stellte einen Keller hierzu zur Verfügung. Klemmer und Verbeeten machten den Spielern den Vorschlag einen eigenen Tischtennisverein zu gründen. Der Vorschlag wurde angenommen. Rudi Klemmer wurde erster Vorsitzender und Rolf Verbeeten übernahm die Jugendarbeit. Gleichzeitig stellte man den Antrag beim Tischtennisverband Rheinland, unter dem neuen Vereinsnamen „TTV Oberwinter“ zu spielen. Der Schritt in die Selbstständigkeit erwies sich in der Folgezeit als richtig, denn der Mitgliederbestand wuchs beständig, vor allem bei der Jugend. Besonders die Kameradschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl, war und ist heute noch den Tischtennisspielern wichtig. Der Spielkelle wurde renoviert und bis zur Fertigstellung der neuen Turnhalle waren die Mannschaften des TTV Oberwinter in diesem „Hobbykeller“ fast nicht zu bezwingen. Seit Bestehen der Tischtennisabteilung führten Hans Denn, Dr. Wolfgang Endriss, Rolf Verbeeten, Ernst Klein, Rudi Klemmer, Rolf Verbeeten, Johann Degen, wiederum Rolf Verbeeten, Walter Stroehmer, Marcus Koch, Hans Denzer, Heinz Decker und Lars Nerbel den Verein. Im Mai dieses Jahres wurde Ferdinand Jonen zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Jede Vereinsgeschichte hat Höhen und Tiefen. Doch beim TTV Oberwinter fanden sich immer wieder engagierte Mitglieder, die bereit waren, persönliche Opfer zu bringen und sich ehrenamtlich für die Belange „ihres Vereins“ zur Verfügung zu stellen. Natürlich fand auch der gesellige Teil im Verein große Beachtung, sodass viele Vereinstouren auch ein Teil der Geschichte des TTV Oberwinter sind. Viele Erlebnisse und Geschichten aus ihrer Vereinszeit haben die Oberwinterer Tischtennisspieler in einer bebilderten Jubiläumschronik festgehalten.

AB

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Kommentare
juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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