Togo-Hilfe e.V. Hilfe zur Selbsthilfe - Reisebericht
Togo-Reise 2016
Im Vordergrund steht die Förderung der Berufsausbildung von mittellosen Jugendlichen
Rheinbach. Die Reisegruppe von Togo-Hilfe e.V. ist nach erfolgreicher Tour wieder zurückgekehrt. In diesem Jahr stand vor allem die Festigung der Nachhaltigkeit der Projekte für die Berufsausbildung im Vordergrund. Dazu gehört die Buchprüfung des Ausbildungszentrums AGERTO in Kpalimé aber auch die nachhaltige Sicherung der Ausbildungseinrichtungen in Akpakpakpe und Kemeni durch den Bau von Hygiene-Einrichtungen. Für die längere Haltbarkeit der Gebäude und des Mauerwerks wurden in allen Ausbildungszentren Dachrinnen angebracht. Um das aufgefangene Wasser nachhaltig zu nutzen, wurden Zisternen gebaut. In Akpakpakpe und Kemeni wurden jeweils Toilettenanlagen gebaut. Zur Verbesserung der Hygiene in den Ausbildungszentren ist dies besonders wichtig. In Kemeni wurde außerdem eine Dusche finanziert. In Kpalimé wurden den erfolgreichen Absolventen ihre Diplome in einer großen Feier zusammen mit dem deutschen Botschafter, Vertretern der GIZ und lokaler Regierungsorganisationen überreicht. In Akpakpakpe und Kemeni wurden im vergangenen Jahr die ersten Diplome ausgegeben. Mit großem Erfolg haben in Akpakpakpe in diesem Jahr ein Eisenbieger und zwei Schneiderinnen ihren Abschluss bestanden, in Kemeni hat eine taubstumme Schneiderin die Abschlussprüfung bestanden. Dies war insofern eine Riesenüberraschung, da die Absolventin zusätzlich zu ihrer Behinderung nie eine Schule besucht hatte. An der Schule von Legbasito-Madjikpeto wurden im Vorfeld seitens der Lehrer über 500 Schüler nach Auffälligkeiten betreffend der Sehfähigkeit gecheckt. Daraufhin wurden 57 Augenprüfungen durchgeführt. 39 Schüler und 6 Lehrer erhalten individuell angefertigte Brillen von Optikermeister Michael F. Firmenich. Die Brillen werden nun nach der Reise in Deutschland angefertigt und gehen Anfang Januar über einen Kurier nach Togo. Der Versuch, Brillen direkt in Togo anfertigen zu lassen, führte in der Vergangenheit leider häufig nicht zum gewünschten Erfolg. Durch die Patenschaftsbeauftragte Ursula Guss wurden Gespräche mit allen Familien der Patenkinder geführt. Einige Patenkinder wurden zuhause besucht, um das Umfeld der Kinder zu überprüfen. Bei einigen Kindern wurden Leseproben durchgeführt, Schulnoten und Hefte kontrolliert, um den schulischen Fortschritt zu sehen. Besonderen Wert wurde auf das Vorhandensein der Schulbücher gelegt, das in Togo durchaus keine Selbstverständlichkeit darstellt.
.Überreichung der Diplome an die erfolgreichen Absolventen in Kpalimé.
Einweihung einer Zisterne.
Die Toiletten in Akpakpakpe.
Duschanlage in Kemeni.
Duschanlage in Kemeni.
Duschanlage in Kemeni.
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