Biwak der Stadtsoldaten begeistert Jecken
Tolle Showtänze und akrobatische Gardetänze wurden dargeboten
Meckenheim. Überaus zufrieden zeigte sich Kommandant Peter Klee von den Meckenheimer Stadtsoldaten anlässlich des 34. Biwaks in der neuen Jungholzhalle. Bereits am frühen Vormittag war die Halle sehr gut besucht, und der Musikzug der Stadtsoldaten, ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit Prinz Juppi I. sowie Prinzessin Regina I. einzumarschieren. Unter der Leitung von Tobias Gasteier sollte der Musikzug dann auch den gesamten Tag über die Gäste auf das Feinste musikalisch verwöhnen. Peter Klee freute sich, dass im Jubiläumsjahr der Stadtsoldaten das amtierende Meckenheimer Prinzenpaar keinen weiteren Termin hatte und somit komplett bei den Stadtsoldaten verweilen konnte. Dass es dabei nicht langweilig wurde, dafür sorgte unter anderem die Mädchentanzgruppe der Stadtsoldaten, und auch die Stadtsoldaten selber, die unter dem Kommando von Spieß Stefan Hammerschlag karnevalistische Tänze auf die Bühne brachten. Aber auch alle anderen Formationen der Apfelstadt konnten an diesem Tage auf der Bühne bewundert werden und ihre Darbietungen zeigen.
Die Roten Stümpchen zeigten ihr Können
Den Auftakt des bunten Reigens machte die Stadt-Garde wo zunächst der Nachwuchs seine Tanzdarbietungen zeigte, bevor die großen Gardisten als Cowgirls in den Wilden Westen entführte. Nicht nur eine Garde, sondern auch einen Musikzug hat die Prinzengarde Meckenheim und einen stimmgewaltigen Kommandanten, mit Friedel Groß, der zunächst einmal die allerkleinsten auf die Bühne ließ, die Roten Stümpchen. Der Allerkleinsten zeigten, dass sie in der Roten Uniform bereits jeck tanzen können, sie waren fröhlich und gut bei der Sache. Dass dies auch in gleichem Masse für das Tanz-Corps Rot-Weiß Bechen zutrifft, bedarf keiner weiteren Ergänzung. Kinderprinzessin Katharina III. durfte bei diesem Event natürlich ebenfalls nicht fehlen und zog gemeinsam mit dem Kindercorps der Meckenheimer Stadtsoldaten in die Halle ein, im Gepäck natürlich reichlich Naschwerk für den jecken Nachwuchs.
Zahlreiche Tollitäten waren vertreten
Was Prinz Juppi I. so unter Tollitätentreffen versteht, das wurde um die Mittagszeit sichtbar, zahlreiche Tollitäten aus nah und fern hatten sich in Meckenheim eingefunden, so die Dreigestirne aus Wormersdorf, Queckenberg und Niederkassel-Ranzel, aber auch die Prinzenpaare aus Bad Godesberg, Dransdorf, Bad Breisig, Fritzdorf, Heimerzheim, Siegburg, Dom Esch, Bachem, Sinzig sowie der Bonner Werkstätten. Dazu die Prinzessinen aus Rheinbach, Roisdorf und Villip sowie zahlreiche Kindertollitäten. Gemeinsam konnten sie den Klängen der „Gulaschkapell“ lauschen oder die Spezialitäten aus der Gulaschkanone der Stadtsoldaten geniessen. Wem nicht nach Deftigem zumute war, für den gab es frische Waffeln und Kaffee, das alles bei freiem Eintritt und sehr zivilen Preisen. Frisch gestärkt konnte man dann auch die Husaren-Grün-Weiß Siegburg e.V. geniessen oder die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Husarenpänz“ der KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 aus Köln. Dazwischen gab es immer wieder Auftritte der Meckenheimer Stadtsoldaten und zum Schluss spielte die Prinzengarde Alfter 1926 noch einmal zum großen Finale auf. STF
Für viel Applaus sorgte die große Mädchentanzgruppe der Meckenheimer Stadtsoldaten. Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
Unter dem Kommando von Friedel Groß präsentierte sich die Meckenheimer Prinzengarde. Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
Der Nachwuchs der Stadt-Garde überzeugte tänzerisch. Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
Wibbeln zu Ehren des Prinzenpaares taten die Soldaten des Stadtsoldatencorps. Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
