Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Niederzissen
Toni Brachtendorf ist seit 65 Jahren dabei
Ehrung verdienter Mitglieder und Bilanz des letzten Jahres gezogen
Niederzissen. Wie im Vorjahr fand die Mitgliederversammlung 2021 des DRK-Ortsvereins Niederzissen mit fünfmonatiger Verspätung in der Bausenberghalle statt. Das vergangene Jahr verlief alles andere als „normal“, dennoch gab es für den Verein wieder eine Menge Arbeit, die sich im Jahresbericht der Bereitschaftsleitung niederschlägt. Kurzfristig musste die Entscheidung getroffen werden, einen gebrauchten Rettungswagen (RTW) anzuschaffen. Andreas Kreyer, Carsten Ehlert, Marjan Andelic und Alfred Meid haben dieses Fahrzeug auf den neuesten Stand gebracht und Dennis Dittgen sowie Mike Kaieries waren für den fachlichen Ausbau. zuständig. Diese Ausgaben rissen ein großes Loch in die Kasse, und so entschloss man sich Ende des Jahres, Firmen und Gemeinden aus dem Brohltal gezielt für dieses Projekt anzusprechen. Die Erwartungen wurden mehr als übertroffen, und so konnte durch die großzügigen Spenden die Anschaffung des Fahrzeuges und der Ausbau weitgehend finanziert werden. Die Planungen für eine Vereinshalle sind im letzten Jahr zum Erliegen gekommen. Klaus Schneider präsentierte eine Alternative, die einen Umbau und Erweiterung der zwei vorhandenen Doppelgaragen zu einer modernen Fahrzeughalle vorsieht. Über den vorgelegten Plan und besonders über die Finanzierung wird jetzt im Vorstand beraten. „Das vergangene Jahr“, so resümierte Klaus Schneider, „wird mit knapp 6.000 Helferstunden sicher eines der schwächeren in die Vereinsgeschichte eingehen, dafür zeichnet sich aber jetzt schon ab, dass 2021 das ereignisreichste Jahr in der 60-jährigen Geschichte des Vereins mit den meisten Aktivenstunden werden wird.“ Durch die Landesbereitschaftsleiterin Sandra Raabe-Robe wurden offiziell zum Dienst im DRK verpflichtet und in die Bereitschaft aufgenommen: Johannes Pollitt, Aaron Spindler, Samira Jakobs und Antje Heilmann. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Präsidenten des Kreisverbandes, Karl-Heinz Bernardy, wurden durch die Sandra Raabe-Robe langjährige aktive Mitglieder des Ortsvereins geehrt und mit Nadel und Urkunde ausgezeichnet. Samira Jakobs ist mit ihrer Zeit im Jugendrotkreuz nun schon fünf Jahre aktives Mitglied im Ortsverein. Auch Sandra Volk kam über das JRK in die Bereitschaft, Inzwischen ist sie schon 25 Jahre dabei. Eine Ehrung für 35 Jahre aktive Rotkreuzarbeit wurde Beate Lindener zuteil. Dem Roten Kreuz ist sie aber noch länger verbunden, denn als 1973 das Jugendrotkreuz in Niederzissen gegründet wurde, übernahm Beate Lindener für sechs Jahre die Leitung. Mit Toni Brachtendorf erhielt der Rotkreuz-Aktive mit der längsten Dienstzeit eine hohe Ehrung für 65 sehr aktive Jahre im DRK. Als der Ortsverein 1962 gegründet wurde, war Toni bereits sechs Jahre aktiv in seiner damaligen Heimatgemeinde. Er ist ein Helfer mit Leidenschaft, bei allen Einsätzen und Übungen dabei und auch heute noch ist der über 80-Jährige aktiv, half bis zur Coronapandemie bei allen Blutspendeterminen, fehlt selten bei den monatlichen Bereitschaftsabenden und war sogar beim letzten Rock-am-Ring-Einsatz noch einen Tag dabei. Große Verdienste hat er sich als jahrzehntelanger Schatzmeister erworben und war in dieser Zeit auch eine wichtige Stimme im Vorstand. Den Bericht des Jugendrotkreuzes für das Jahr 2020 trug Sophie Simon vor. Auch das JRK wurde durch die Pandemie erheblich gebremst. Ab August gab es die ersten digitalen Gruppenstunden. Auch ein digitaler Landeswettbewerb wurde von der JRK-Landesleitung organisiert. Zwei Projekte stehen in nächster Zeit an, für die Renovierung des Lehrsaales konnten 5.000 Euro als Grundstock generiert werden. Der alte Boden wird entfernt und der bestehende Holzboden durch eine Fachfirma abgeschliffen und versiegelt. Der Umbau von zwei bestehenden Doppelgaragen und Erweiterung zu einer modernen Fahrzeughalle wird nach den vorliegenden Planungen einen sechsstelligen Betrag verschlingen. Der stellvertretende Präsident des Kreisverbandes Karl-Heinz Bernardy freute sich, nach einigen Jahren wieder eine Jahresversammlung des DRK-OV besuchen zu können, Er bedankte sich für die geleistete Arbeit der Helferinnen und Helfer des Ortsvereins aber auch für die Hilfe bei der Flutkatastrophe an der Ahr. Sein besonderer Dank galt der Jugendorganisation, deren besonderen Stellenwert er heraushob.
Bürgermeister Rolf Hans fand lobende Worte für die Arbeit des wichtigen Vereins in seiner Gemeinde. Besonders der unglaubliche Einsatz in diesem Jahr hob er hervor. Er hofft, dass aus der Katastrophe gelernt wird und insgesamt ein Abbau der Bürokratie erfolgt.
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