Bundesjugendorchester begeistert junges Publikum am Eichendorff-Gymnasium Koblenz
Tosender Applaus und stehende Ovationen
Koblenz. Aufmerksame Stille herrscht in der Aula des Eichendorff-Gymnasiums Koblenz als die vier Hornisten des Bundesjugendorchesters (BJO) den Anfang des Abendgebetes aus der Oper „Hänsel und Gretel“ von E. Humperdinck vortragen. Musik wird in dem als „Schoolsession“ bezeichneten Konzert unmittelbar als Botschaft wahrgenommen und verstanden.
Den beiden jungen Moderatorinnen Josefine Plath (ehemalige Schülerin des Eichendorff-Gymnasium und BJO-Mitglied) und Swantje Wittenhagen gelingt es in einem schülernah moderierten Gesprächskonzert das junge Publikum auf die Reise in die Oper mitzunehmen. Beeindruckend musizieren über 90 jungen Musikerinnen und Musikern des aus der gesamten Republik bestehenden BJO Ausschnitte der anspruchsvollen Komposition Humperdincks - sowohl in technischer als auch interpretatorischer Hinsicht jederzeit souverän und musikalisch überzeugend.
Die zu Beginn des Konzertes vorgetragene Filmmusik zu „Superman“ zieht das Publikum direkt in seinen Bann. Feine Klangschattierungen, rhythmische Präzision sowie Intonationssicherheit des Ensembles wirken unmittelbar. Vor dem abschließenden virtuos vorgetragenen Werk „Auf dem kahlen Berge“ von M. Mussorgsky kommt der Dirigent Patrick Lange des Ensembles zur Sprache und bringt seine Begeisterung in der Zusammenarbeit zum Ausdruck. Die von ihm angesprochene außergewöhnliche Energie des Ensembles ist in allen Passagen des Konzerts deutlich spürbar, um so erstaunlicher und faszinierender, da das Ensemble schon seit vier Wochen miteinander arbeitet und konzertiert.
Mit tosendem Applaus und stehenden Ovationen endet das Konzert. Ein Konzert an einem ganz besonderen Schulvormittag am Freitag, 18. August in der Aula des Eichendorff-Gymnasiums.
