Rheinbacher Verein Abenteuer-Pur e.V. unterwegs
Tour nach München
Rheinbach. Froh, einige Tage über den Feiertag schulfrei zu haben, stiegen die 14 Jungen mittwochs mit ihren ehrenamtlichen Begleitern Clemens Attermeyer und Georg Schroeter in Rheinbach in den Zug nach München. Es gab wohl kaum einen, den es nicht gefreut hat, dass er über das lange Wochenende nach München fahren konnte, wie es auch Tobias freute. Nach langer Fahrt und nach sechs Umsteigebahnhöfen konnte das Quartier in München-Mitte bezogen werden und gleich darauf ging es schon zu einer ersten Exkursion. Viele waren von der Größe der Stadt beeindruckt, die nur mithilfe von U-Bahn und S-Bahn bewältigt werden konnte.
Der erste große Programmpunkt war der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers in Dachau. Die Jungen waren beeindruckt und nachdenklich von den Grausamkeiten, die an diesem Ort während der Nazi-Diktatur herrschten. Mit vielen zum Teil heftigen Eindrücken verließ die Gruppe nach einer fast dreistündigen Führung Dachau und kehrte zurück in die Jugendherberge.
Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der BMW-Welt
Das BMW-Museum mit extra Führung für die Gruppe beeindruckte die Jungen sehr. Eine Testfahrt mit dem neuen Elektrofahrzeug durfte natürlich nicht fehlen.
Den sonnigen Tag mit warmen Temperaturen ließ die Gruppe ganz typisch für München mit einem leckeren Essen in einem Biergarten ausklingen. Aber natürlich haben sie sich nicht nur mit Museumsbesuchen befasst, es konnte auch ausreichend dem Kaufrausch gefrönt werden. Rund um den „Stachus“ türmen sich nämlich wahre Konsumtempel und andere zahllose Geschäfte auf. Auch Titus war von der Vielfalt der Angebote erstaunt: „Ich habe vorher selten solch eine Masse von Kaufmöglichkeiten gesehen“.
Nach einem Schwimmbad-Besuch in den Erdinger Thermen mit Rutschen Paradies ließ die Gruppe den Tag in der Jugendherberge ausklingen.
Besuch der Allianz-Arena
Am nächsten Tag startete die Gruppe bereits gegen Mittag mit U-und S-Bahn zur Allianz-Arena. Das letzte Spiel von 1860 München wurde live im Stadion verfolgt. Gerne ließ sich die Gruppe von der guten Stimmung unter den 55.000 Zuschauern anstecken. Diese und viele andere kleine Attraktionen boten eine nette Abwechslung zum strammen Zeitplan der Gruppe, sodass am Ende jeder sagen konnte, dass es eine lohnende und auf jeden Fall sehr interessante Fahrt war.
Ein besonderer Dank galt den ehrenamtlichen Betreuer, die sich für die Tour extra Urlaub genommen hatten.
