Kirmes in Sayn
„Tradition verpflichtet“ zur „Sääner Kermes“
Lisa Schmitz und Benjamin Lorscheid eröffneten das Fest
Sayn. Der neue Festplatz, den Schausteller Wolf Müller mit seinem „Wolfsrudel“ hergerichtet hatte, bot eine gemütliche Atmosphäre, nachdem das Festsymbol der Eierkrone – nach 16 Jahren von Kronenbaumeister Wolfgang „Män“ Nett wieder mehr in Glockenform gebracht und neu aufgearbeitet – seinen Platz am Kirmesbaum gefunden hatte. Ein bunter Festumzug der Ortsvereine zog sich aus der „Vierstadt“ bis zur Feuerwehr. Der diesjährige „Jahrgang“, die Spielmannsmusik „TRADITION“ spielte unter dem Baum auf und Präsidentin Lisa Schmitz und Präsident Benjamin Lorscheid eröffneten kurz und knapp: Die „Sääner Kermes ist eröffnet“ und sprachen ihren Dank an alle Helfer rund um die Kirmes aus. Der Musikverein führte den Lindwurm durch den großen „Willkommens-Bogen“ ins Festzelt, wo dann das Jubiläum „20 Jahre Blasmusik“ des Musikverein Sayn gefeiert wurde mit musikalischen Gästen. (BLICK aktuell berichtet in einem weiteren Beitrag darüber). Am Freitag Abend fand zuvor das „Indoor-lebend-Kicker-Turnier“ der Sääner Ortsvereine zum vierten Male statt: Gute Laune und sehr guter Zuspruch waren garantiert. Der Platz war mit Angel- und Schießbude, mit Kinderkarussell und „Breakdancer“ sowie weiteren Buden gut ausgestattet. Nach dem großen Jubiläum am Samstagabend wurden dann die Oskarhöhe und der Römerturm in bengalisches Licht gehüllt und ein Feuerwerk über dem Kirmesplatz abgebrannt. „Tradition verpflichtet!“: Das ist das Motto der Spielmannsmusik und des diesjährigen Kirmes-„Jahrgangs“. Die Truppe „Tradition“ spielte ab 6 Uhr vom Schloss ausgehend das alljährliche Wecken und marschierte durch die Straßen des Ortes. Nach dem Kirchweihgottesdienst in der Abteikirche in Sayn folgte ein kleiner Umzug zum Festzelt, wo ein musikalischer Frühschoppen gefeiert wurde und auch der Jahrgang traf dort im Laufe des Tages ein und spielte klang-gewaltig auf. Nachmittags tanzten die Formationen der Karnevalsgesellschaft Sayn und zogen die Familien mit ins Zelt.
Spätschoppen als besonderer Höhepunkt
Den besonderen Höhepunkt setzte wie immer der „Spätschoppen“ unter das Traditionsfest: der Musikverein Sayn, der Männergesangverein Sayn, der Frauenchor und die Formation „Tradition“ spielten auf und natürlich gehörte auch das lauthals mitgesungene Lied von der „Vogelwiese“ wieder mit zu den „Schlagern“ der „Sääner Kermes“. Rolf Barthel moderierte die Festtage und mit ihm waren zahlreiche Helfer „hinter den Kulissen“ im Einsatz, um ein solches Fest aus der Historie auch in die Neuzeit erfolgreich zu begleiten. Im kommenden Jahr stellen die „Quarktaschen“ und die „Leckermänner“ gemeinsam den Kirmesjahrgang.
-PS-
Auch beim Präsidentenpaar (r.) herrschte gute Kirmesstimmung.
Eine liebgewonnene Tradition: Das Wecken am frühen Morgen. Foto: Claudia Kux
Sayns ganzer Stolz: Die Eierkrone. Foto: PS
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