Allgemeine Berichte | 28.04.2020

In Bus und Bahn, zum Einkaufen – Mund und Nase bedecken

„Tragen Sie einen Nase-Mund-Schutz!“

Regelung gilt seit Montag, 27. April

Gemeinde Wachtberg. Die Landesregierung NRW gibt es vor: Ab kommenden Montag ist in Bussen, Bahnen und beim Einkaufen das Tragen eines Mund-Nasenschutzes Pflicht. Zulässig sind so genannte nicht-medizinische Alltagsmasken, ebenso möglich sind ein Schal oder Tuch. Nachdem sich auch die Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland darauf verständigt haben, die bisherige Empfehlung, im Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) und beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, in eine Pflicht zu überführen, gilt ab Montag, 27. April 2020 bundesweit eine Maskenpflicht. Dazu erklärte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet: „Wir brauchen möglichst ähnliche Regelungen in allen deutschen Ländern. Das Wichtigste bleibt: Abstand halten und die konsequente Einhaltung von Hygieneregeln. Nach Experten-Auffassung kann auch das Tragen von Alltagsmasken dazu beitragen, das Infektionsrisiko zu reduzieren.“

Laut Empfehlung des Robert Koch-Instituts kann eine Mund-Nase-Bedeckung helfen, die Virusausbreitung zu senken. Insbesondere minimiert es für andere das Risiko sich anzustecken, wenn der Träger mit dem Coronavirus infiziert sein sollte. Das Tragen solcher Alltagsmasken ist somit ein zusätzlicher Schutz zu den bereits bestehenden Maßnahmen, wie Hygieneregeln, Abstand halten usw.

Bundeseinheitliche Regelung wird begrüßt

Bürgermeisterin Renate Offergeld begrüßt es, dass jetzt eine bundeseinheitliche Regelung gilt. In der Wachtberger Gemeindeverwaltung sind diesbezüglich bereits früh umfangreiche Schutzmaßnahmen getroffen worden. „Insbesondere für diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit unvermeidbaren Personenkontakten haben wir schnell Vorsorgemaßnahmen ergriffen. Das Tragen von Gesichtsmasken, je nach Situation angepasst in unterschiedlichen Schutz- und Filtergraden, ist inzwischen schon ein gewohntes Bild bei den Kolleginnen und Kollegen im Bürgerbüro und im Außendienst“, so Offergeld. Sie selbst wird zum Einkaufen eine selbst genähte Stoffmaske nutzen, mit Pünktchen. Ein ähnliches Muster ziert übrigens auch ein Nase-Mund-Schutz des Beigeordneten Swen Christian. Nein, versichern beide, abgestimmt hätten sie sich nicht, zumindest nicht, was den modischen Aspekt angeht. Einig sind sich beide hingegen in ihrer Zustimmung zur jetzt kommenden Maskenpflicht, und so lautet beider Appell an alle Wachtberger Bürgerinnen und Bürger: „Tragen Sie einen Nase-Mund-Schutz, ob mit gekaufter Schutzmaske, selbst genäht aus Stoff oder einfach nur mit Schal oder Tuch bedeckt! Tragen Sie ihn konsequent - im ÖPNV, beim Einkaufen und überall dort, wo Sie mit anderen Menschen als Ihren nächsten Angehörigen und Mitbewohnern in näheren Kontakt kommen!“ „Und“, so Offergeld eindringlich „wenn die Beschränkungen der Rathausbesuche demnächst wieder gelockert werden, tragen Sie bitte auch hier Ihre Mund-Nase-Bedeckung zum Schutz von uns allen.“

Pressemitteilung

Gemeinde Wachtberg

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